Weil seit langem dringend nötig, wurde der Bereich vor dem Festsaal umgestaltet. Das Ganze war ein gemeinsames Projekt von Schüler*innen und einem Lehrerinnen-Team im Rahmen eines längeren Prozesses, der die Schulentwicklung und das Fitmachen unseres Gymnasiums für die Zukunft zum Thema hatte. Die Vorarbeiten dazu fanden schon bei den Projekttagen im Juni des vergangenen Schuljahres statt. 

Damals wurden alte Möbel gekauft, von Teilnehmer*innen am Workshop zum Schulschluss in akribischer Handarbeit abgeschliffen, lackiert und mit Politur eingelassen. In der 1. Ferienwoche des neuen Schuljahrs wurden mit tatkräftiger Hilfe unseres Schulwartes und gelernten Tischlers (manchmal hat man einfach Glück) Herrn Bayer und Schüler*innen der 7. Klassen der Fußboden verlegt, die Möbel arrangiert und Pflanzen aus schuleigenem Bestand sowie aus privatem Besitz dem Ensemble hinzugefügt.

begegnungszone 1

 

Die Gesamtfinanzierung von beinahe € 2.000,-- wurde dankenswerterweise und völlig unkompliziert vom Elternverein übernommen.

Am 15. September fanden in der großen Pause die formlose Eröffnung und die Übergabe des neuen Wohlfühlraums an die Schüler*innen statt, nicht ohne ihnen diverse Verhaltensregeln mit auf den Weg zu geben. Nun prangen auf allen Pin-Wänden in allen Klassen diese Vorgaben auf leuchtend orangem Papier, damit sie auch von allen berücksichtigt und eingehalten werden können. Und bis dato gibt es wirklich keinerlei Beschädigungen, Verwüstungen oder Zerstörungen. Offenbar kam die Botschaft an: Der Raum ist für euch. Also gebt acht auf ihn.

Am 4. Oktober wurde vom Milchbetrieb Lang aus Pillichsdorf ein Automat für diverse Milchprodukte aufgestellt und im Rahmen einer Verkostung, die auf große Begeisterung bei Schüler*innen und Kolleg*innen stieß, den Schüler*innen schmackhaft gemacht. Ein Mikrowellenherd, ebenfalls vom Elternverein angeschafft, ergänzt die Möglichkeiten dieses besonderen Orts.

Nicht nur die Schüler*innen nutzen ihn mit Vorliebe und großer Freude. Auch wir Kolleg*innen ziehen uns immer wieder dorthin zurück. Und für Elternbegegnungen stellt er ebenfalls eine Bereicherung dar. Wenn alle an einem Strang ziehen, dann kann wirklich Gutes entstehen – auch wenn´s eigentlich nur wenige m2 sind.

 
begegnungszone 2(C)Susanne Bauer