Liebe Eltern!

"Die Bundesregierung ruft wegen der Corona-Epidemie für ganz Österreich eine "Ausgangsbeschränkung" aus. 

Für Ausnahmen, das Haus zu verlassen, soll es nur drei Gründe geben: Berufsarbeit, die nicht aufschiebbar ist, dringend notwendige Besorgungen (Lebensmittel) und wenn man anderen Menschen helfen muss."

Nur mehr Kinder, deren Eltern einer unaufschiebbaren Berufsarbeit nachgehen und deren Kinder nicht beaufsichtigt werden können (ich denke hier an die besonders jungen Schüler unserer Schule), dürfen die Kinder in die Schule schicken. Tun Sie das nur, wenn es nicht anders möglich ist, denn jeder Kontakt kann eine Gefahr darstellen.

Es dürfen Schülerinnen und Schüler auch keine Schulsachen mehr abholen. Das Ziel ist es, dass alle zu Hause bleiben und niemand einer unnötigen Gefahr ausgesetzt wird. Wir unterstützen Sie so lange es möglich ist, wenn Sie im Beruf unabkömmlich sind. Im Zweifelsfall lassen Sie lieber Ihr Kind zu Hause, was auch in der Sekundarstufe I möglich sein kann. Jeder Sozialkontakt kann eine Gefahr darstellen.

Schulsachen sind derzeit nicht dringend und ich versichere Ihnen, dass Ihrem Kind kein Nachteil erwachsen wird, wenn es Arbeitsaufträge auf Grund der fehlenden Schulsachen nicht erfüllen kann. Wenn es die Umstände zulassen, werden die Lehrer*innen versuchen, mit Ihrem Kind Kontakt aufzunehmen. Das soll aber jetzt unsere kleinste Sorge sein. Bitte ziehen Sie den Mailverkehr (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Telefongesprächen vor. Es könnte sein, dass wir nur mehr über Mail und Schoolfox  (hier können Sie auch mit dem Klassenvorstand kommunizieren) erreichbar sind. Weitere Kontaktmöglichkieten mit Lehren habe ich ihnen mit Schoolfox mitgeteilt.

Mein Appell: Lassen Sie bitte Ihr Kind zu Hause

und schicken Sie es nur in die Schule, wenn es beruflich gar nicht anders geht. Ich als Schulleiter bin anwesend und werde die Aufsicht bei Bedarf flexibel organisieren.

Die Änderung der Situation bedingt eine schnelle Reaktion der Schule. Bitte folgen Sie auch den Berichten im ORF, um auf dem aktuellen Stand zu sein. Ich versuche auf die Situation prompt zu reagieren, bitte aber auch um Ihre Mithilfe.

Gemeinsam werden wir diese Krise meistern und ich wünsche und allen, dass das alles bald vorüber ist.


Ihr

Thomas Jaretz