Wie lebten die Menschen früher im Weinviertel? Um einen Eindruck davon zu bekommen, begab sich die 2D-Klasse am 21. September 2021 mit ihrer Geschichtslehrerin Mag. Martina Simon und ihrem Klassenvorstand Mag. Doris Ollinger nach Niedersulz ins Museumsdorf.
Als Erstes wurde sogleich das Schulgebäude besichtigt, wo sich die Kinder mit beengten Platzverhältnissen, kleinen Schiefertafeln und dem berühmten „Rohrstaberl“ konfrontiert sahen. Der Erklärung, warum sich im Klassenzimmer Holzscheite befanden, wurde mit großen Augen gelauscht …

In einem typischen Weinviertler Bauernhof entdeckte man ein Plumpsklo und Betten, die für heutige Verhältnisse viel zu klein erscheinen, über die „Trettn“ ging es zum Kuh- und Pferdestall und hinaus zum Taubenkogel und Misthaufen. Von der Greißlerei über das Wirtshaus bis hin zu Handwerksbetrieben wie der Wagnerei oder der Schmiede führte unser weiterer Rundgang.
Ihre eigenen handwerklichen Fähigkeiten konnten die Schülerinnen und Schüler schließlich beim Herstellen einer duftenden Seife unter Beweis stellen.
Fazit: Ein kurzweiliger Ausflug in die Vergangenheit, der bewusst macht, dass früher nicht immer alles besser war.

