„Frau Professorin, ist das nicht alles noch viel zu früh? Wir haben ja noch Zeit!“ – so oder so ähnlich reagierten die Schüler:innen der 7B, als Mag.a Julia Gindl ihnen von einer Exkursion an eine Fachhochschule und die Universität Wien erzählte.
Aus Erfahrung weiß die Klassenvorständin jedoch, dass ab dem zweiten Semester der 7. Klasse alles sehr schnell geht und die Frage „Was nach der Matura?“ rasch beantwortet werden will.

Daher machte sich die 7B am 17.12.2025 an einem grau-nebeligen Tag auf den Weg nach Favoriten. An der Hochschule Wien (vormals FH) hörten die Schüler:innen zunächst einen kurzen Vortrag, in dem die verschiedenen Möglichkeiten nach der Matura sowie die Unterschiede zwischen einer Fachhochschule und einer Universität erläutert wurden. Ein anschließender Rundgang über den Campus ermöglichte Einblicke in die unterschiedlichen Gebäude und Unterrichtsräume der Hochschule.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter in die Innere Stadt, an den Ring und in das ehrwürdige Hauptgebäude der Universität Wien. Dort führte eine Studierende die Schüler:innen durch die Räumlichkeiten, berichtete über die Geschichte des Hauses und beantwortete Fragen rund ums Studieren sowie zum „Punkte sammeln“ im ECTS-System.
„Glaubt mir, so viel Zeit ist dann gar nicht mehr. Es geht alles sehr schnell. Vielleicht hat euch ja etwas angesprochen oder ihr konntet etwas definitiv ausschließen – dann wäre bereits der erste Schritt in Richtung Zukunft getan“, so die Klassenvorständin am Ende der Exkursion.
Der Wandertag der 3B und der 3C führte uns auch dieses Mal wieder nach Wien. Eine Reise, die es immer wert ist, gemacht zu werden, auch wenn das mit einer großen Gruppe von über 40 Personen und überfüllten Zügen nicht immer einfach ist.
Unser Ausflug führte uns zunächst in das interaktive Museum IMMERSIUM, in dem die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen an Computerstationen mit Tieren und Figuren interagieren konnten, die einzelnen Abschnitte der Ausstellung bereiteten viel Spaß, es konnte gespielt, getanzt, in die VR-Welt eingetaucht werden und vieles mehr.
Unser zweites Ziel war das 3D PICART-MUSEUM. Handys waren hier ausnahmsweise, im Gegensatz zum Schulalltag, Pflicht, die Schülerinnen und Schüler durften vor 3D-Hintergründen aller Art so viele Fotos schießen, wie sie wollten. Dabei war der Kreativität keine Grenze gesetzt und es entstanden äußert spektakuläre Bilder, die in eine andere Welt entführten.

Nach einem kurzen Abstecher in ein berühmtes Fast-Food-Restaurant, natürlich nur wegen des Regens, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Müde und nass geregnet erreichten wir Laa an der Thaya. Es war mit Sicherheit ein Tag, der uns noch länger in Erinnerung bleiben wird. Und auch dieser Ausflug nach Wien hatte unsere hohen Erwartungen erfüllt und wir kehrten zufrieden, und einige Erfahrungen reicher nachhause zurück.
Um Geschichte lebendig werden zu lassen, besuchte die 4B am 26. Mai das Jüdische Museum in der Dorotheergasse in Wien. Nach einem kurzen Abstecher zum Mahnmal auf dem Morzinplatz, zum Mahnmal auf dem Judenplatz und einem kurzen Blick auf die Synagoge in der Seitenstettengasse erwartete uns ein interessanter Workshop über das Leben jüdischer Kinder aus Wien zur Zeit des Nationalsozialismus. Am Nachmittag folgte der entspannte Teil der Exkursion: ein Besuch des FlipLabs, der schon seit dem September versprochen war.

In diesem Jahr fuhren die vier 2. Klassen an zwei unterschiedlichen Tagen nach Carnuntum. Dieser Ort war eine bedeutende römische Weltstadt in Pannonien an der Grenze des römischen Reiches.
Am Montag, dem 19. Mai 2025, starteten die 2B und 2C mit ihren Lehrerinnen Mag.a Anita Lehner und Mag.a Martina Simon nach Carnuntum. Am Donnerstag, den 22. Mai, folgten die beiden Klassen 2A und 2D mit ihren Lehrerinnen Mag.a Julia Gindl und Mag.a Vera Kainz.
Die Klassen wurden vor Ort in jeweils 2 Gruppen eingeteilt und dann begann schon der „Stadtrundgang“ durch das Gelände mit den rekonstruierten Sehenswürdigkeiten.

Die Runde führte alle Klassen durch die auf antiken Mauern erbaute römische Therme mit ihren beheizten Räumen und Wasserbecken, durch das Haus des Tuchhändlers Lucius und die Latrinen, die früher auch gerne für „Geschäfte“ genutzt wurden. Die Schüler konnten vor Ort viele interessante Details über die damals bekannten Gemüsesorten und über die Stoffmengen der Toga für reiche römische Bürger erfahren. Es wurde viel über das Leben eines Gladiators erzählt und über die Schulausbildung im alten Rom. Die Schüler durften außerdem etwas auf eine Wachs-Schreibtafel mit einem Stilus schreiben.
Nach einem informativen Vormittag traten alle um 13.30 Uhr wieder ihre Heimreise an.
Carnuntum ist erlebnisreich und sehenswert und sicherlich weiterzuempfehlen.

