Weimar ist dort…
…wo Schülerinnen und Schüler ihre Lehrerinnen und Lehrer auf Händen tragen.
Die 7. Klassen verbrachten, begleitet von Mag. Katrin Sommer und Mag. Reinhard Krames, die Zeit vom 15.-17.Juni in Weimar. Dabei wandelte man nicht nur auf den Spuren Goethes, Schillers, Herders und Wielands, sondern erwarb sich auch Wissen um das Bauhaus. Die dunkle Geschichte der deutschen Kulturhauptstadt wurde im Rahmen eines Besuchs der Gedenkstätte Buchenwald aufgearbeitet.


Dank bestem Wetter konnte man die Spaziergänge im Park an der Ilm und das Schlendern durch die malerischen Gassen genauso genießen wie die Küche Thüringens. Den spektakulären Abschluss der Literaturfahrt bildete eine Open-Air-Aufführung des Deutschen Nationaltheaters: Friedrich Schillers „Räuber“ werden durch ihre mitreißende Inszenierung noch lange nicht in Vergessenheit geraten.
Die 4A und 4D waren am Mittwoch, dem 15.6.2022 gemeinsam mit den Klassenvorständinnen Mag.a Melanie Rod-Penz und Mag.a Elisabeth Schober-Dolejschek und GSP-Lehrerin Mag.a Martina Simon auf Exkursion im Jüdischen Museum Wien und besuchten jeweils einen Workshop zur Holocaust Education. Die Erinnerung an die Jahre 1938 bis 1945 ist wichtig und mit zahlreichen Objekten gelingt eine persönliche Annäherung an Menschen, nicht an Opfer.

Die 4D besuchte den Workshop „Kurt und Ilse – (Über)leben in Wien“ – Tagebucheinträge und Notizen, Fotos, Lieblingslieder, Flugwarnsignale – die Schüler*innen näherten sich mit Hilfe von Archivmaterial einer Wiener jüdischen Geschichte.
Die 4A besuchte den Workshop „Lili“ – eine Schachtel voller Dinge und eine Geschichte vom Überleben und Erinnern. Ein Wiener jüdisches Mädchen wird mit dem letzten möglichen Kindertransport nach England gerettet, ihre Eltern werden ermordet. Anhand dieser Begebenheiten überlegten die Schüler*innen, was sie selbst mitnehmen bzw. einpacken würden, was man zum Erinnern braucht und wem die jüdische Geschichte gehört.
Die 6. Klassen verbrachten ihre Sommersportwoche vom 29. Mai bis 3. Juni 2022 gemeinsam mit Mag. Mario Scharka, Mag. Petra Stangl und Mag. Sabrina Stöllinger am Klopeinersee in Kärnten. Am Anreisetag hatten wir noch mit den Wetterbedingungen zu kämpfen (bei einer SOMMERsportwoche rechnet ja auch niemand mit kaltem, nassen Wetter), aber nachdem wir unsere Zimmer bezogen, die Gegend erkundet und zu Abend gegessen haben, konnten wir uns bei einer kompetitiven Musik Challenge gut aufwärmen.

Den Rest der Woche war das Wetter durchaus auf unserer Seite – bei herrlichem Wetter absolvierten die Schülerinnen und Schüler Intensivkurse in den Sportarten Klettern, Mountainbiken, Tennis, Yoga und Reiten und konnten so ihre sportlichen Talente unter Beweis stellen. Zwischen den Einheiten wurde der See mit Tretboten und Stand-Up-Paddels erkundet, sowie gebadet, gewandert, gelaufen, Volleyball, Badminton oder Tennis auf den hoteleigenen Plätzen gespielt.
Besonderes Sommer Feeling kam bei unseren verschiedenen Abendgestaltungen auf: sei es der elegante Casino Abend, das (selbstverständlich schülerInnenfreundliche) Cocktail Mixen am Strand, oder das Beachvolleyball Match bei Sonnenuntergang – all das, und sogar der unverhoffte Spaziergang durch den (Sommer)regen, trug zu einer unvergesslichen Woche bei.

Alles in allem verbrachten wir eine wunderschöne, beinahe unfallfreie Sommersportwoche, deren Erfolge sich – dank Muskelkater – auch noch Tage danach abzeichneten.
Die Latein- und Italienischgruppen der 7A und 7B reisten im Mai des Schuljahres 2021/22 mit ihren Professorinnen Mag. Katharina Hold und Mag. Katrin Sommer in die „ewige“ Stadt Rom. Was wir dort alles erlebt haben, haben unsere Schüler:innen in Form eines gemeinsamen Reisetagebuchs niedergeschrieben:
Tag 1: Endlich in Rom – los geht’s!
Nach der Fahrt mit dem Nachtzug ging es für uns erstmal in unser Hotel, um uns dort zu erfrischen. Nach einem Spaziergang zur Spansichen Treppe zeigte uns eine nette Stadtführerin unter anderem den Trevibrunnen, an dem wir eine Pause einlegten und die Umgebung selbstständig besichtigen konnten. Nach der Führung kam das Highlight des Tages: Das Kolosseum! Tausende Fotos später besichtigten wir es auch von innen und waren sehr fasziniert von dem Gebäude. Zum Abschluss des Tages ging es für uns in ein tolles Restaurant. Mit gefülltem Magen fielen wir alle erschöpft (nach ca. 25.000 Schritten!) – aber glücklich – ins Bett.

Tag 2: Große Hitze in einzigartiger Atmosphäre
Am Morgen machten wir uns auf dem Weg zum Forum Romanum, wo wir über das große Areal des antiken Zentrum Roms spazierten. Wir bestiegen den Palatin, um von dort aus eine atemberaubende Sicht zu genießen. Ebenfalls konnten wir den Titusbogen aus der Nähe betrachten, welcher den Eingang zierte. Nach dem Besuch des Forum Romanum führte uns unser Weg in das Stadtviertel Trastevere. Auf dem Weg dorthin machten wir auch einen kurzen Halt beim Bocca della Verità (zugeschnappt hat er zum Glück nicht!). Den Besuch in diesem typisch italienischen Viertel beendeten wir mit einem Aufstieg auf den Gianicolo.

