Heuer führten uns die Waldjugendspiele wieder einmal nach Unterolberndorf im Kreuttal. Auch dieses Mal nahmen alle 2. Klassen teil. Prof. Michael Stoiser, Prof. Elisabeth Jauk, Prof. Petra Stangl und Prof. Katrin Sommer begleiteten ihre Klassen und leisteten moralischen Beistand.
Die Schülerinnen und Schüler durften ihr Wissen bei verschiedenen Stationen beweisen. Gleich zu Beginn lautete das Motto „Wie schmeckt der Wald?“. Es gab verschiedene Sorten von Marmeladen und Säften, die blind verkostet und natürlich auch erkannt wurden. Danach ging es um verschiedene Themen wie zum Beispiel „Wald und Holz“: Wie heißen die verschiedenen Werkzeuge, die Forstarbeiter im Wald verwenden? Zum Thema „Wie verhält man sich richtig im Wald?“ wurde heuer wurde eine Geschichte vorgelesen und nach jedem Absatz gab es eine Frage zu beantworten. Eine Frage lautete z.B.: „Darf man auf einen Hochstand im Wald hinaufklettern?“ Natürlich wurde auch die Artenkenntnis geprüft und die Schülerinnen und Schüler erkannten Esche, Bergahorn, Feldahorn, Spitzahorn, Blutbuche, Föhre, Rosskastanie, Walnuss und viele andere Bäume und Sträucher.
Bei einem Picknicktisch fanden die Schülerinnen und Schüler geschnitzte und schön bemalte Singvögel und mussten sie bestimmen. Wer kennt sie nicht: Amsel, Blaumeise, Kohlmeise, Sperling, Buntspecht, Zaunkönig, Eisvogel, Stieglitz oder Dompfaff? Beim Durchwandern des Parcours erklärte und erzählte uns die Försterin oder der Förster noch viele interessante Fakten über den Wald, das Eschensterben und die verschiedenen Arten von Borkenkäfern. Auch die Holzarten wurden heuer wieder gefragt. Die Schülerinnen und Schüler mussten kleine Brettchen richtig zusammenfinden und dann die Holzart erkennen. Mit etwas Hilfestellung war auch das kein Problem.

Die 2A-Klasse hat im Bezirk Mistelbach den 1. Platz erreicht. Diese Woche überreichte Bezirksförster Ing. Herbert Pickl den Siegerpokal. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert bei der Sache und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.
Matthias Leitner (6B), Benjamin Naderer (6A) und Maximilian Schodl-Klamm (4D) vertraten unsere Schule beim Landeswettbewerb in Wiener Neustadt. Die Anreise erfolgte bereits am Vortag des Wettbewerbs. Bei einem gemeinsamen Abendessen aller 77 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten erste Kontakte geknüpft werden. Im Anschluss fand die Vorbesprechung des Wettbewerbs statt. Beim eigentlichen Wettbewerb absolvierten die Schülerinnen und Schüler einen dreistündigen Theorieteil mit Themen quer durch die verschiedensten Gebiete der Chemie und einen zweistündigen Praxisteil unter anderem mit einer Titration und einer qualitativen Analyse
mittels Tüpfelreaktion. Am dritten Tag besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer Exkursion die Fachhochschule Wiener Neustadt und konnten dort an interessanten Workshops teilnehmen. Den Abschluss bildete die feierliche Siegerehrung.

Besonders erfreulich war das Ergebnis von Matthias Leitner. Er erreichte den 23. Platz und wurde dafür mit einem Buchpreis ausgezeichnet. Vor ihm lagen lediglich zwei weitere Schülerinnen bzw. Schüler aus der 6. Klasse — alle anderen Teilnehmer waren älter. Benjamin Naderer belegte Platz 43, Maximilian Schodl-Klamm Platz 75 – bemerkenswert, da er der jüngste Teilnehmer des gesamten Wettbewerbs war. Dieses Ergebnis macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Teilnahme im nächsten Jahr, auf die wir bereits gespannt blicken.
Wir gratulieren allen drei Teilnehmern zu ihrem Einsatz und freuen uns auf das nächste Jahr!
Beim schulinternen Kurswettbewerb der Chemieolympiade konnten sich Matthias Leitner (6B), Benjamin Naderer (6A) und Maximilian Schodl-Klamm (4D) erfolgreich für die Teilnahme am Landeswettbewerb qualifizieren. Dieser findet am BRG Gröhrmühlgasse in Wiener Neustadt statt.
Ein besonderer Dank gilt der Firma Jungbunzlauer für die großzügige Unterstützung und das Sponsoring der Sachpreise.

Wir gratulieren den Teilnehmern herzlich und wünschen viel Erfolg für den Wettbewerb am 28.April!
Am 18.12.2025 besuchte uns ein ehemaliger Schüler unserer Schule. Sebastian Böhm hat vor acht Jahren an unserer Schule maturiert und seither viel geschafft. Er hat zwei Mastertitel (Molekulare Biologie und Neurowissenschaften) und arbeitet zur Zeit an seiner Doktorarbeit in Basel. Ein Jahr hat er in Harvard studiert und er gehört dem wissenschaftlichen Team um Elly Tanaka an. Dieses Team ist die weltweit führende Gruppe von Wissenschafter:innen, die die Regenerationsfähigkeit des Axolotls in Wien erforscht.

Er hat in einem zweistündigen Vortrag mit eingebauten Versuchen interessierten Schüler:innen der Oberstufe die Arbeit in der Wissenschaft und das Axolotl näher gebracht. Die Schüler:innen waren begeistert bei der Sache, als es darum ging, Planarien zu zerteilen. In einem weiteren Versuchsansatz beobachteten die Schüler:innen Planarien, die vor drei Tagen zerteilt wurden und wie sich ihr Körper seither schon wieder regeneriert hat.


