Kurz entschlossen und bestens gelaunt, brach die gesamte (!) 7B bei schönstem Wetter am 15.9. zum Wandertag in die Naturparkregion Leiser Berge/Ernstbrunn auf. Liebenswerterweise begleitete uns Frau Prof. Wondra.
Sportlich wie wir alle sind (😊) starteten wir nach kurzer Einschulung mit einer Draisinenfahrt von Ernstbrunn nach Asparn mit einem Zwischenstopp auf der Draisinenalm Grafensulz. Mit bis zu 40 km/h waren einige von uns recht rasant unterwegs – zumindest bergab!

Retour nach Ernstbrunn gings dann mit dem Bus. Dort angekommen, machten wir noch den Wildpark unsicher. Zwischendurch genossen wir das herrliche Wetter und die Möglichkeit, sich wieder einmal ganz ungezwungen zu unterhalten.
Der Wandertag war für alle eine willkommene Abwechslung und hat wieder einmal gezeigt, welch tolles Team wir sind!
Dass in Corona-Zeiten Flexibilität gefragt ist, das haben wir in der 3. Schulwoche am eigenen Leib gespürt. Ein fertig geplanter Wandertag inklusive Escape-Room und Time Travel im 1. Bezirk fiel aufgrund erhöhter Inzidenzzahlen in Wien ins Wasser. Das war am Dienstag, 21.9.! Was also tun?
Klettern! Das Wetter spielte mit, die Betreiber des Ochys-Kletterparks spielten mit und so konnten wir am 23.9. zu Fuß vom Bahnhof Niederkreuzstetten hinauf in den Wald wandern, wo die „Glorreichen Neun“ den gesamten Parcours für sich alleine hatten.

Nachdem Jasmin und Pascal erfolgreich den Meister-Parcours geschafft hatten, war es auch schon Zeit, aufzubrechen und nach einem Zwischenstopp beim netten Alpaka kurz vor Oberkreuzstetten beendeten wir den Wandertag auf dem Bahnhof Niederkreuzstetten.
Fazit: Es war – obwohl ein Ersatzprogramm - ein äußerst gelungener Wandertag!
Wie lebten die Menschen früher im Weinviertel? Um einen Eindruck davon zu bekommen, begab sich die 2D-Klasse am 21. September 2021 mit ihrer Geschichtslehrerin Mag. Martina Simon und ihrem Klassenvorstand Mag. Doris Ollinger nach Niedersulz ins Museumsdorf.
Als Erstes wurde sogleich das Schulgebäude besichtigt, wo sich die Kinder mit beengten Platzverhältnissen, kleinen Schiefertafeln und dem berühmten „Rohrstaberl“ konfrontiert sahen. Der Erklärung, warum sich im Klassenzimmer Holzscheite befanden, wurde mit großen Augen gelauscht …

In einem typischen Weinviertler Bauernhof entdeckte man ein Plumpsklo und Betten, die für heutige Verhältnisse viel zu klein erscheinen, über die „Trettn“ ging es zum Kuh- und Pferdestall und hinaus zum Taubenkogel und Misthaufen. Von der Greißlerei über das Wirtshaus bis hin zu Handwerksbetrieben wie der Wagnerei oder der Schmiede führte unser weiterer Rundgang.
Ihre eigenen handwerklichen Fähigkeiten konnten die Schülerinnen und Schüler schließlich beim Herstellen einer duftenden Seife unter Beweis stellen.
Fazit: Ein kurzweiliger Ausflug in die Vergangenheit, der bewusst macht, dass früher nicht immer alles besser war.
Um etwas von der Geschichte einer mittelalterlichen Stadt zu erfahren, muss man nicht weit reisen. Laa an der Thaya hat da vieles zu bieten. Und so erkundeten die 3B-Burschen gemeinsam mit ihrem KV Mag. Anita Lehner und ihrem Religionslehrer Mag. Franz Brandstötter die Stadt.
Beginnend bei der Schule, die zwar nicht im Mittelalter erbaut wurde, aber immerhin heuer 110 Jahre alt geworden ist, ging es weiter zur Rolandssäule am Stadtplatz, vorbei an der Pestsäule bis zum Bürgerspital. Dann machten wir uns auf in den Schubertpark, in dem Spiele zum Thema Mittelalter gespielt wurden und eine kurze Rast eingelegt wurde, weiter zur Pfarrkirche, wo wir auch die Rauchkuchl besuchen durften, und dann zum Schillerdenkmal, wo die Ballade „Der Handschuh“ vorgelesen wurde, die zwar nicht aus dem Mittelalter stammt, aber inhaltlich gut zum Thema passt – immerhin spielen in dem Erzählgedicht ein Ritter und ein Edelfräulein die Hauptrollen. Anschließend wanderten wir zur Laaer Burg, wo uns leider ein kleiner Regenschauer von einer genaueren Betrachtung abhielt. Schließlich am Reckturm angekommen, der Regen hatte inzwischen nachgelassen, beendeten wir die Wanderung mit einer kurzen Rast am Spielplatz und marschierten danach gemütlich zur Schule zurück.
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Natürlich ging es nicht nur um die Wanderung, sondern auch um Wissensvermittlung. Bei jeder Station wurde Halt gemacht und die Schüler erfuhren Interessantes zur Stadtgeschichte und zu den Bauwerken. Um alles Gehörte zu vertiefen und auch zu überprüfen, mussten anschließend Rätsel gelöst, Rate- oder Schätzfragen beantwortet oder Spiele bewältigt werden. Und auch diese drehten sich ausschließlich ums Mittelalter. Zurück in der Schule rundete eine Dokumentation über das Mittelalter das Programm ab. Die Auflösung und Auswertung fand dann im Unterricht statt. |
Rückblickend waren das fünf lustige, aber durchaus auch informative Stunden, die wir gemeinsam als Klasse sehr genossen haben. Und wie schon gesagt, man muss nicht immer weit reisen, sieh, das Gute liegt so nah.


