Nach längerer Pause waren Schüler:innen unserer Schule back in Brighton, denn ihre Sprachreise führte die Klassen 7A und 7B in Begleitung ihrer Englischlehrerinnen Julija Kazija-Zeiner und Julia Gindl (gemeinsam mit Irmgard Weigl, der Klassenvorständin der 7B) von 17. bis 29.9.2023 in die englische Stadt am Meer im Südosten von England.
Gleich am Ankunftstag erhielten wir bei einem Rundgang einen ersten Eindruck von der bunten Vielfalt Brightons. Wir stellten fest: Es ist eine coole Stadt mit vielen jungen Leuten und einem komplexen Bussystem. Nach dem vormittäglichen Unterricht an Tag 2 begann das Sightseeing-Programm ganz klassisch mit dem Royal Pavilion – einer architektonischen „Landmark“ von Brighton. Aber nicht nur Kultur stand auf dem Programm: Auch das Testen der englischen Küche, Laser tac, das Studieren des Bus-Fahrplans, das Besteigen des richtigen Busses oder die möglicherweise erste Benutzung eines Taxis zählten neben (Second-hand) Shopping in den Lanes, einem Besuch des Brighton Palace Piers und eines Strandspaziergangs, einer Busfahrt mit Wanderung zu den riesigen Kalkklippen der Seven Sisters („Frau Professor, ich war heut zum ersten Mal wandern.“), einem Besuch von Karen’s Diner und Photo-challenges in Brighton sowie dem British Museum zu den Erfahrungen, die zu bleibenden Erinnerungen geworden sind.

In London verbrachten wir das Wochenende und den Dienstagnachnachmittag, an dem nach einem gruseligen Besuch im London Dungeon am Abend das Musical „Lion King“ geboten wurde: Amazing! In London waren wir darüber hinaus entlang und mit dem Schiff auf der Themse unterwegs, wandelten bei einer Führung im Globe Theatre auf Shakespeares Spuren (und hatten dabei sogar die einmalige Gelegenheit, eine Live-Probe zu beobachten), erklommen die vielen Stufen zu Saint Paul’s Cathedral und genossen die überragende Aussicht von der Golden Gallery (Photo-bingen inklusive). Wir bewunderten im British Museum unter anderem den Rosetta-Stein und wurden beim Treffpunkt (und Hot-dog-Kauf;) von einem Hubschrauber-Einsatz überrascht, spazierten entlang von Oxford Street, Piccadilly Circus, Trafalgar Square, Big Ben (vulgo Elizabeth Tower), Whitehall mit Wachablöse, 10 Downing Street, Westminster Abbey, Buckingham Palace und the Mall. Am Tag der Abreise bestaunten wir noch Schloss Windsor, „paid our respects“ am Grab der Queen und spazierten zum Abschluss zum Eton College.

Im intensiven Sprachunterricht in der Sprachschule wurden wochentags täglich alle Language-Skills trainiert: Listening, Reading, Writing, Speaking. Den krönenden Abschluss bildete ein Mock-Exam, dessen Ergebnisse sich sehen lassen können. Die individuellen Rückmeldungen an unsere Schüler:innen zu ihrem derzeitigen Englischniveau waren mehr als erfreulich!
Außerdem verloren wir und fanden Verlorene(s) (meist), wir passierten (nicht ganz reibungslos, jedoch stets erfolgreich - sogar ein Mundharmonika-Schlauch war mit von der Partie -) unzählige Sicherheitschecks und Taschenkontrollen mit 37 Schüler:innen und drei Lehrerinnen und wurden immer wieder aufs Neue von diversen Inhalten von Schülerrucksäcken überrascht. In einem Satz: Fad war’s nie!
Fazit: Was wir in diesen knappen zwei Wochen gemeinsam erlebt haben, hat zweifellos zur Verbesserung der Englischkompetenz unserer Schüler:innen beigetragen. Es war aber ebenso eine Schulung in Lebenskompetenz, denn wir lernten viel von- und miteinander: Wir trainierten unsere Orientierung, unsere Toleranz, unsere Fähigkeiten zur Problemlösung ebenso wie unser mentales und körperliches Durchhaltevermögen oder unseren Geschmackssinn. Das gemeinsam Erlebte war oft spannend, oft anstrengend - und ebenso oft unheimlich lustig. Es wird einmalig und unvergesslich bleiben!
Nach dem Landes-Fremdsprachenwettbewerb im März war Franziska Winna (8a) nun auch beim Bundesbewerb RUSSISCH höchst erfolgreich! Am 21.4.2023 traten 7 SchülerInnen aus 5 Bundesländern (Niveau B1) im Russischen Kulturinstitut in Wien gegeneinander an, doch letztendlich war es ein sehr gelungener Nachmittag des Miteinander-Russisch-Redens.
Der Radiosprecher Ilja Baskakov aus Kransnojarsk, zur Zeit als Sprachassistent in OÖ tätig, moderierte lebendig durch die drei Runden: Zuerst stellten die KandidatInnen sich und ihre Sprachlerngeschichte vor, dann wurden ausführliche Gespräche über einen Jugendfilm und damit verbundene Themen geführt.
In der Jury waren wieder Muttersprachler sowie Österreicher vertreten, die durchwegs vom hohen Niveau und der Motivation der SchülerInnen begeistert waren.
Alle TeilnehmerInnen des Wettbewerbs, die schließlich mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet wurden, erhielten ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in Russland. Möge es bald in einem friedlichen Russland eingelöst werden können!

Herzliche Gratulation an Franziska Winna und ihre Lehrerin Mag.a Sabrina Stöllinger! Браво!!
Am 7. März fand nun endlich wieder ein „analoger“ Wettbewerb (in St. Pölten) statt - heuer leider mit weniger TeilnehmerInnen aus Russisch, doch umso beachtlicher ist die Bereitschaft und Motivation unserer SchülerInnen einzuschätzen, sich intensiv vorzubereiten und der Fachjury zu stellen!
Die KandidatInnen erzählten in einer Vorstellungsrunde über sich selbst und ihren Bezug zum Sprachenlernen; in einer zweiten Runde wurde anhand von Bildern und Impulsfragen eines der Wettbewerbsthemen ausführlich besprochen (monologisch, ähnlich den Maturaaufgaben), bevor schließlich in Kleingruppen ein weiteres Thema breiter diskutiert wurde.

Mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde Franziska Winna aus der 8a, Plätze 2 und 3 gingen an Nephthys Seebauer und Berina Delic aus der 6a. Sehr gut gehalten hat sich auch Dario Soldo aus der 5a, der auf Platz 4 gelandet ist. Die Jury war sichtlich begeistert von den jungen Persönlichkeiten mit ihren ausgezeichneten Sprachkenntnissen.
Zum Wettbewerb begleitet wurden sie von unserer RU-Assistentin Viktoriia Hribar, die uns schon seit letztem Schuljahr zur Seite steht und natürlich viel mit unseren SchülerInnen spricht.


Am 9. März machte sich schließlich das ganze Team auf zur feierlichen Preisverleihung in St. Pölten. Alle genossen die Veranstaltung mitsamt feierlicher Gratulation, wunderbarer musikalischer Umrahmung und kurzen Ansprachen der jeweiligen Gewinner aller Sprachen … und freuten sich natürlich über die Preise!
Schon im April wird Franziska Winna als Gewinnerin des Landesbewerbes am österreichweiten Bundeswettbewerb teilnehmen. Viel Glück und allen herzliche Gratulation!
Ein toller Erfolg in St. Pölten: Beim 37. Fremdsprachen-Wettbewerb (08.03.2023) konnten vier Kandidatinnen im Fach Latein tolle Erfolge erzielen und das BG/BRG Laa gebührend vertreten. Das Motto der Lateinbewerbe lautete heuer „Orakel und Prophezeihungen“ – ein Thema, das bei den schriftlichen Klausuren des Bewerbs für spannende Aufgabenstellungen sorgte.

Miriam Bauer (6A), Vivian Kupfer (6A) und Leonie Pokorny (6A) absolvierten im Bewerb der Übergangslektüre eine 100-minütige schriftliche Klausur, bevor es für die besten 8 von insgesamt 30 Teilnehmenden dieser Kategorie in die nächste Runde ging. Miriam Bauer schaffte es weiter und musste dann innerhalb einer mündlichen Prüfung einen Text ins Lateinische übersetzen und den Inhalt (auf Deutsch!) interpretieren. Dies gelang ihr bravourös, und sie erreichte den 3. Platz. Bei der Preisverleihung am darauffolgenden Tag bekam sie dafür auch einen tollen Sachpreis.
Auch Franziska Winna (8A) erbrachte in ihrer Kategorie des vierjährigen Latein tolle Leistungen und konnte in einem ähnlichen Prüfungsablauf den 4. Platz von ebenso 30 Mitbewerber:innen erlangen.
Wir gratulieren den Teilnehmerinnen sehr herzlich zur erfolgreichen Teilnahme und schätzen den Mut, sich einer solch aufregenden Herausforderung zu stellen!
Belohnt wurde dieser Mut auch noch vom Elternverein, indem alle Teilnehmerinnen von Obmann Martin Edlinger Präsente als wertschätzende Geste erhielten.
Gaudeamus igitur!

