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Auch in diesem Jahr fand sich ein äußerst engagiertes und zum Teil schon erfahrenes Team, um am diesjährigen Roboterwettbewerb „First Lego League“ (FLL) in Wien teilzunehmen. Die Faszination „Roboter“ in Kombination mit DSC 4715„Wettbewerb“, „Forschungsfrage“ und „Weltraum“ fesselten heuer: Wolf Liebminger (6B), Bastian Grobmann, Noah Hauer u. Marcel Haunold (alle 5B), sowie Michael Schöfmann u. Jakub Chmurovic (beide 4D, Newcomer).

Die FLL ist ein internationaler Wettbewerb, an dem heuer europaweit ca. 1700 Teams an 170 Wettkampforten teilnehmen. Neben der Roboterprogrammierung und der Forschungsaufgabe finden am Wettbewerbstag noch weitere 2 Bewerbe statt, die zur Gesamtwertung gezählt werden: „Teamwork“ sowie „Roboterdesign und Programmierung“ werden unter den Augen von strengen Jurys nach unterschiedlichen Kriterien bewertet.

Obwohl es bei „Teamwork“ und bei „Programmierung“ nicht so schlecht ausgesehen hatte, waren wir bei der Einzelwertung der Bewerbe „Teamwork“, „Forschungspräsentation“ und „Roboterdesign und –programmierung“ nicht unter den ersten 3 Plätzen. Aber die Roboter-Challenge – die war bestens vorbereitet!

Und am Wettbewerbstag konnte die Spannung nicht größer sein: Nach dem ersten Lauf lagen wir auf Platz 2 (!!) von 16 Teams (98 Punkte) – und die Zeit von 2:30 Minuten war noch lange nicht erreicht! Alle Aufgaben, die intensiv vorbereitet waren gingen zu 100 % auf!

Das ließ alle aufhorchen und trug das Team hochmotiviert in die weiteren Bewerbe. Der zweite Lauf gelang dann leider nicht so perfekt, nur 87 Punkte konnten wir verbuchen. Aufgrund eines weiteren, nur geringfügig besseren Teams (100 Punkte) rutschten wir auf Platz 3 zurück.

Dann war Mittagspause und unser Chef-Programmierer Marcel konnte sich nicht mehr zurückhalten – er programmierte vor Ort noch weitere 2 Aufgaben dazu, die sich im 3. Lauf so richtig bemerkbar machen sollten. Diese Rechnung ging dann doch nicht ganz so auf, wie geplant (wieder nur 98 Punkte) – ABER – wir waren unter den besten 8 und somit 1 Runde weiter und fürs Viertelfinale qualifiziert. Die Verbesserungen der Verbesserungen wurden vorgenommen, alles sehr fragil, laufend getestet und verfeinert. Die Zeit dafür wurde immer weniger. In den nächsten Runden ging es nur noch um das Aufsteigen ins nächsthöhere Finale.

Viertelfinale – schaffen wir es noch weiter? Ein spannender Lauf, aber der Roboter blieb bei der letzten, neu programmierten Mission an einem Bauteil, das auf der Spielfläche mitgeschleift wurde, hängen. Zeit genug war noch vorhanden, also dieselbe Mission nochmals – bedeutet Roboter herausnehmen (= Abzug von 5 Punkten) und Neustart aus der Base. Ergebnis: dasselbe Teil blieb vor der Auffahrt der Rampe liegen und blockierte abermals.

Aber: mit erreichten 93 Punkten waren wir weiter im Halbfinale! Nochmals die letzte Mission am Übungsplatz getuned und justiert – da waren nur 10 Minuten Zeit, das gesamte Team arbeitete fieberhaft mit – und ab zum Halbfinale. Fast alle Punkte – wie beim 1. Lauf – eingesammelt, dann die neu programmierte Aufgabe – perfekt gemeistert, weitere Punkte eingesackt! In Summe waren es am Schluss des Semifinallaufes 116 Punkte (!!) – optimal, aber waren wir weiter?

Spannung extrem – dann die Nennung der Finalisten: Gravity-X schien leider nicht mehr auf – und das alles wegen 2 Punkten oder 1,5 mm! Somit war klar: wir sind bei der Roboter-Challenge am sehr erfolgreichen 3. Platz gelandet!

Gratulation an das gesamte Team!

Einige Tage später erschien auf der Wettbewerbsseite der FLL das gesamte Ergebnis aus Wien: Das Team Gravity-X aus dem BG/BRG Laa/Thaya landete in der Gesamtwertung am 4. Platz der FLL 2018. Zum Semifinale Europa West fahren die Plätze 1 bis 3. Leider sind wir diesmal nicht dabei, das Quäntchen Glück für unser hochmotiviertes Team war leider nicht auf unserer Seite!

Aber im nächsten Jahr, bei der nächsten FLL ……

Ergebnisse FLL 2018 Wien