Wie im September versprochen, wurde der Willkommenstag für die neuen Schülerinnen und Schüler unserer vier ersten Klassen verlässlich nachgeholt. Normalerweise werden die neuen Schülerinnen und Schüler bereits im Juni, vor dem Übertritt ins Gymnasium, an einem Vormittag zu uns eingeladen, aber die Situation ließ es heuer wieder nicht zu. Deswegen waren die persönlichen Briefe unserer Schülerinnen und Schüler, die an die Volksschulkinder geschickt wurden, die einzige Kontaktmöglichkeit im vergangenen Schuljahr.
Die Antworten zum Schlüsselloch-Rätsel und viele kreative Schlüsselloch-Bilder zum Thema „Mein Lieblingsbuch“ trudelten bis zum ersten Schultag im September übers Internet zahlreich ein.
Deshalb entschlossen wir uns, einen Ersatz-Willkommenstag in der 2. Schulwoche anzusetzen, doch wieder machte uns Corona einen Strich durch die Rechnung.
Somit wurde ein dritter Termin gefunden! Und wir konnten am Mittwoch nach den Herbstferien gemeinsam drei unterhaltsame und abwechslungsreiche Nachmittagsstunden verleben.

Bekannte Werke der Bildenden Kunst und künstlerische Produkte unserer Neuzugänge waren Teil des Stationenbetriebs, der in Kleingruppen absolviert wurde.
Das Gestalten eines Gruppenwimpels, gemeinsames Singen, Gestalten eines Klassenmandalas, das Füllen eines 1.Klassen-Schatzsetzkastens, Klassengruppenfotos auf dem Sportplatz und vier abwechslungsreiche Stationen in den Klassenräumen der 1. Klassen boten Möglichkeiten, einander besser kennenzulernen und gemeinsam Aufgaben zu lösen. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Treffen im Festsaal, bei dem alle vier Klassen stimmgewaltig das einstudierte Lied präsentierten, die Verlosung von Kleinigkeiten stattfand und die in den drei Stunden gemachten Fotos in einer Präsentation für alle zu bestaunen waren.

Es war sehr schön, es hat viel Spaß gemacht! Und – wir werden alles versuchen, den Willkommenstag für die kommenden ersten Klassen – wie es bisher üblich gewesen ist – im Juni durchzuführen!!!!!
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Bereits seit einem Jahr wird das Team des BG und BRG Laa an der Thaya von zwei kleinen vierbeinigen Kollegen unterstützt. Die beiden Shelties „Rory“ und „Peet“ verbreiten bei ihren regelmäßigen Besuchen als Schulhunde gute Laune und zaubern viele Lächeln in kleine (und große) Gesichter. So mancher Schüler und so manche Schülerin gehen gleich ein wenig motivierter in die Unterrichtsstunde, wenn dabei zwischendurch auch mal ein wenig gestreichelt werden kann oder wenn die Aufgabe vom Hund und nicht von Frau Professor gestellt wird. Damit ein Hund in der Schule eingesetzt werden kann bzw. darf ist wie bei den zweibeinigen Lehrkräften auch eine spezielle Ausbildung und eine staatliche Prüfung durchgeführt vom Messerli-Institut notwendig. Doch anders als bei den Zweibeinern müssen die Hunde ihre Eignung jedes Jahr aufs Neue unter Beweis stellen. |
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Auch Rory und Peet haben gerade wieder ihr Können vor der Prüfungskommission unter Beweis gestellt - somit dürfen sie auch in diesem Schuljahr wieder ihren Teil zur pädagogischen Arbeit an unserer Schule beitragen.
Alljährlich macht sich die jeweilige 5B in der zweiten Schulwoche auf, um – ausgestattet mit Schraubenziehern, Zangen und anderem nützlichen Werkzeug – im EDV-Saal PCs zu erforschen. So geschehen auch heuer, wo in 10 Gruppen jeweils 1 PC bearbeitet wurde. Bearbeiten bedeutet hier: PC anschließen, starten und testen, ob das gesamte Spektrum an Funktionalität gegeben ist, sprich, ob alles tatsächlich funktioniert, wie Anzeige am Monitor, Tastatur und Maus, und ob das installierte Betriebssystem auch wirklich startet.
Nach erfolgreicher Verifizierung geht es dann ans „Filetieren“ des PCs, was bedeutet, dass mit verschiedenen Werkzeugen die Einzelteile des PCs ausgebaut und Kabelverbindungen gelöst werden müssen. Bei dieser Vielzahl an Kabeln, Steckern und Schrauben ist es natürlich sehr hilfreich, wenn man beim Zusammenbau wieder weiß, was wo hingehört. Daher wird während des Zerlegens mit Hilfe von Handys fleißig fotografiert und auf einem weiteren PC ordentlich mitdokumentiert – es hat sich beim Zusammenbau des PCs bisher noch immer gelohnt, vor allem dann, wenn der PC nach dem Einschalten laut und kräftig zu piepsen beginnt!
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen: Zerlegt waren die Geräte ja ziemlich schnell (inklusive Dokumentation!), aber das Zusammenbauen …. Wie war das mit der Reihenfolge? Zuerst den Ventilator, dann die CPU – oder war es doch umgekehrt?
Wärmeleitpaste einsetzen – alte Paste entfernen, neue auf den Prozessor auftragen.
U
nd erst die Steckverbindungen …. so oder doch um 180° gedreht? Wo ist Pin 1?
Sind jetzt endlich alle Kabel angeschlossen? Ganz sicher richtig?
Da wurden die Handy-Fotos zur Goldgrube, die schriftlichen Dokumentationen zur wahren Freude! Ganz zum Schluss: Deckel des Gehäuses drauf und Strom, Monitor, Tastatur und Maus dran – Taste POWER ON. Bange Sekunden – piepst der PC oder nicht? – NEIN – er startet tatsächlich durch bis zum Login von Windows. Große Freude in der Gruppe! Bravo!
Nach dem 1. Tag starteten alle Geräte wieder voll durch und funktionierten nach dem Zerlegen wieder!
Der 2. Tag diente dem Aufsetzen von Windows und im Anschluss daran der Installation von User-Software wie Office, Geogebra, Adobe Reader, Firefox, usw. Diese Installationsarbeiten liefen aber eher nebenbei, denn es wurden an diesem Tag auch die Referatsthemen für den 3. Tag an die Gruppen zugeteilt, sodass auch mit der Vorbereitung der Referate begonnen werden konnte. Ein arbeitsreicher Tag!
Der Tag 3 war bis zur großen Pause vorgesehen für die Vorbereitung der Referate, wobei hier schon Feinarbeiten und Sprechübungen in der Gruppe umgesetzt wurden. Nach der großen Pause startete dann der Reigen der Referate: Gehäuse und Netzteil, Motherboard und CPU, RAM, Festplatte und SSD, Grafikkarte, Monitore, Drucker, Eingabegeräte, u.v.a.m.
Mit Hilfe von Anschauungsmaterialien zum Anfassen meisterte jede Gruppe ihr Referatsthema in ausgezeichneter Weise! Die Kollegenschaft der 5B dankte es mit großem Applaus.
Wir hoffen, es hat der gesamten Klasse 5B genauso großen Spaß gemacht, wie uns Lehrern!
Und im nächsten Jahr …. ganz bestimmt wieder „Hardware-Workshop 5B“!
Prof. Bernhard Haslinger & Prof. Thomas Gotschim



