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Theater hat am BG/BRG Laa/Thaya eine lange Tradition. Anlässlich unseres 111-Jahr-Jubiläums fand eine gemeinsame Schüler*innen-Lehrer*innen-Aufführung statt. Am Freitag, dem 14.10.2022 durften wir im ausverkauften Festsaal rund 300 Gäste begrüßen.

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Organisiert wurde die Veranstaltung von den Professorinnen Dr.in Elisabeth Jauk, Mag.a Julia Gindl, Mag.a Irmgard Weigl, Mag.a Julija Kazija-Zeiner, Mag.a Anita Lehner, Mag.a Elisabeth Schober-Dolejschek und Mag.a Sabrina Stöllinger - tatkräftige Unterstützung erhielten sie von Mag. Erich Waltner, Ing. Thomas Gotschim, Mag. Viktor Emanuel und Mag. Reinhard Krames.

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Es wurden in den letzten 6 Wochen verschiedene Darbietungen mit den Schülerinnen und Schülern der Unter- und Oberstufe einstudiert. Nach einer kurzen Begrüßung durch Dir. Mag. Dr. Thomas Jaretz, MA MA MA sang der Chor der 1D das eigens für das Jubiläum umgedichtete Schullied. Im Anschluss daran gab es das Stück "Allerlei Narreteien" von der 2B zu sehen. Weiters präsentierten die Unterstufenschülerinnen und -schüler den Prolog "BG Laa - Willkommen im Irrenhaus Schule" in Anlehnung an das 2019 aufgeführte Stück Pension Schöller. Im zweiten Teil des Abends gab es einen spektakulären Auftritt der Cheerleading-Gruppe aus den Klassen 2C und 2D unter der Leitung der Cheerleaderinnen der 6B und 8A. Die Schüler*innen der Oberstufe gaben den Sketch "Goethe im Examen" von Alfred Polgar und Egon Friedell zu ihrem Besten. Zwischen den einzelnen Darbietungen spielte das Musik-Ensemble des BG/BRG Laa/Thaya. Den krönenden Abschluss verzeichnete die 6A unter dem Motto "Dancing Queens".

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Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, natürlich auch ein Elternverein, der das Buffet in der Aula veranstaltete.

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Eine weitere Aktion startet FOL Gabriele Rabl. Sie fertigte zusammen mit Lehrerinnen und Schüler*innen Geld- und Kartentaschen. Das Stickwort war "Upcycling" - die Wiederverwertung alter Materialien. Als positives Zeichen in einer schwierigen politischen Situation soll der Erlös aus dem Verkauf den ukrainischen Schüler*innen in unseren Klassen zugute kommen. Auch hierfür gebührt ein herzliches Dankeschön!

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Wir laden recht herzlich zum Festakt
am Freitag, 21. Oktober 2022, 18.00 ein!
 
Wir feiern 111-Jahre-Schulgemeinschaft im Festsaal des Gymnasiums. 
Im Anschluss an den Festakt findet ein gemütlicher Ausklang mit Sekt in der Aula statt!
Es besteht auch weiterhin die Möglichkeit, die Ausstellung anlässlich unseres Jubiläums zu besuchen.
 
 
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
 
(Eintritt frei)
Grafik: Lena Jofen, 3C

Am Freitag, den 7. Oktober 2022 fand die Eröffnung der Ausstellung „We create history“ anlässlich des 111-Jahr-Jubiläums des BG/BRG Laa/Thaya statt. Der Name „We Create History“ kommt von „Wir erschaffen Geschichte“ im Sinne – alle bisher Beteiligten bis zur Gegenwart inklusive – als immerwährende Entwicklung. Wir kreieren jeden Tag diese Geschichte. Das Projekt wurde so angelegt, dass wir es stets weiter ausbauen können.

Auf 33 Großformat-Bildern wird die Geschichte der Schule näher beleuchtet. Interessant ist die Ausstellung nicht nur für unsere Schülerinnen und Schüler sondern auch für all jene, die das Gymnasium Laa nicht kennen. Die einzelnen Tafeln sind informativ, knapp und bündig jedoch mit viel Bildmaterial von Mag. Olga Boubeva zusammengestellt worden.

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Für Mag. Boubeva war es sehr wichtig, dass die Inhalte (Bilder/Texte) informativ sind und sachlich präsentiert werden – ohne Floskeln und Klischees. Die Schule war von Anfang an die Innovativste sowohl vom Konzept her als auch in der Umsetzung. Mag. Boubeva über die Recherche zur Ausstellung: "Als ich über die Geschichte gelesen und recherchiert habe, war ich selber überrascht. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es kaum eine andere Schule österreichweit gab/gibt mit so eine reiche und spannende Geschichte."

Unterstützung bei der Recherche erhielt sie von Dr. Rudolf Fürnkranz, Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte von Laa/Thaya, und Kollegen Mag. Erich Waltner, Historiker und Leiter des Schularchivs. Die Ausstellung beginnt mit der Stadt Laa und reicht von der Gründerzeit des Gymnasiums bis ins heutige Zeitalter. Der zweite Teil der Ausstellung zeigt die verschiedenen Aspekte, die seit 111-Jahren große Bedeutung für die Schule haben, wie z.B. der Oktavanerball. Es handelt sich hierbei um eine Dauerausstellung, die laufend durch weitere Tafeln ergänzt werden soll.

Diese Zusammenfassung der Geschichte soll unseren Schülerinnen und Schülern zugute kommen, die richtig stolz darauf sein dürfen, Absolvent*innen dieser Schule zu sein.

Viele der Absolventen haben eine glänzende Karriere hinter sich dank der professionellen Vorbereitung am BG/BRG Laa/Thaya, z.B. Gernot Zippe:

„Die Schule hatte einen guten Ruf als moderne Bildungsstätte, vor allem, weil das erlernte theoretische Wissen auch praktisch eingeübt wurde, wie sich Dr. Gernot Zippe, damals Schüler der ersten Realgymnasiumsklasse, Jahrzehnte später erinnerte: „Es gab ein Praktikum für Chemie mit Arbeitsplätzen für jeweils eine halbe Klasse - wir waren 48 Schüler und Schülerinnen - mit Reagenzgläsern, Bunsenbrennern für jeden Platz, Reagenzien und allem, was dazu gehört, selber Experimente zu machen unter Anleitung von Professor Selleny, liebevoll von uns, Chemie-Schani genannt. Ebenso wie für Chemie gab es einen Übungssaal für Biologie mit vierzehn Mikroskopen, an denen wir üben durften. Noch besser ausgestattet waren die Lehrmittel für den experimentellen Physikunterricht mit einem großen Experimentiertisch und mehreren großen Räumen mit großen Glasschränken, vollgestopft mit vorbereiteten Apparaturen, die im Unterricht auch in Betrieb gesetzt wurden. Der damalige Direktor und Physiklehrer war zwar bei den Schülern höchst unbeliebt, aber ein hervorragender Pädagoge. Ich muss heute noch sagen, dass meine Vorliebe für Physik und meine praktische Fertigkeit im Experimentieren von ihm und dieser Schule eine entscheidende Förderung erfahren haben und die Grundlage für mein späteres Berufsleben waren. Nicht vergessen zu erwähnen möchte ich, dass die Schule damals für die körperliche Ertüchtigung ausgezeichnet gesorgt hat; wir hatten jeden Tag eine Schulstunde Turnen und einmal in der Woche zwei Stunden, meistens im großen Turnsaal mit allen damals üblichen Turngeräten.“ (https://www.profil.at/home/erfinder-der-mann-79094)

Weiterlesen: Ausstellung "We create history"

Weil seit langem dringend nötig, wurde der Bereich vor dem Festsaal umgestaltet. Das Ganze war ein gemeinsames Projekt von Schüler*innen und einem Lehrerinnen-Team im Rahmen eines längeren Prozesses, der die Schulentwicklung und das Fitmachen unseres Gymnasiums für die Zukunft zum Thema hatte. Die Vorarbeiten dazu fanden schon bei den Projekttagen im Juni des vergangenen Schuljahres statt. 

Damals wurden alte Möbel gekauft, von Teilnehmer*innen am Workshop zum Schulschluss in akribischer Handarbeit abgeschliffen, lackiert und mit Politur eingelassen. In der 1. Ferienwoche des neuen Schuljahrs wurden mit tatkräftiger Hilfe unseres Schulwartes und gelernten Tischlers (manchmal hat man einfach Glück) Herrn Bayer und Schüler*innen der 7. Klassen der Fußboden verlegt, die Möbel arrangiert und Pflanzen aus schuleigenem Bestand sowie aus privatem Besitz dem Ensemble hinzugefügt.

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Die Gesamtfinanzierung von beinahe € 2.000,-- wurde dankenswerterweise und völlig unkompliziert vom Elternverein übernommen.

Am 15. September fanden in der großen Pause die formlose Eröffnung und die Übergabe des neuen Wohlfühlraums an die Schüler*innen statt, nicht ohne ihnen diverse Verhaltensregeln mit auf den Weg zu geben. Nun prangen auf allen Pin-Wänden in allen Klassen diese Vorgaben auf leuchtend orangem Papier, damit sie auch von allen berücksichtigt und eingehalten werden können. Und bis dato gibt es wirklich keinerlei Beschädigungen, Verwüstungen oder Zerstörungen. Offenbar kam die Botschaft an: Der Raum ist für euch. Also gebt acht auf ihn.

Am 4. Oktober wurde vom Milchbetrieb Lang aus Pillichsdorf ein Automat für diverse Milchprodukte aufgestellt und im Rahmen einer Verkostung, die auf große Begeisterung bei Schüler*innen und Kolleg*innen stieß, den Schüler*innen schmackhaft gemacht. Ein Mikrowellenherd, ebenfalls vom Elternverein angeschafft, ergänzt die Möglichkeiten dieses besonderen Orts.

Nicht nur die Schüler*innen nutzen ihn mit Vorliebe und großer Freude. Auch wir Kolleg*innen ziehen uns immer wieder dorthin zurück. Und für Elternbegegnungen stellt er ebenfalls eine Bereicherung dar. Wenn alle an einem Strang ziehen, dann kann wirklich Gutes entstehen – auch wenn´s eigentlich nur wenige m2 sind.

 
begegnungszone 2(C)Susanne Bauer