Poesie haftet der Ruf an, trocken und spröde zu sein. Dass es aber durchaus amüsant werden kann, sich Gedanken darüber zu machen, was Poesie kann – oder viel eher nicht kann – haben die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen am 17. Mai im Festsaal des Gymnasiums Laa/Thaya miterleben können.

Michael Stavarič, ein ehemaliger Schüler unseres Gymnasiums und vielfach ausgezeichneter und über die Grenzen Österreichs bekannter Schriftsteller, bewies seine Kenntnisse im niederösterreichisch-wienerischen Dialekt und las amüsante Stellen aus seinem Werk „Europa. Eine Litanei“, die das junge Publikum gespannt verfolgte, um den Wahrheitsgehalt hinter den Episoden zu erkennen. So wurde gerätselt, ob ein Schimpanse tatsächlich Bürgermeister geworden ist, ob es ein Gesetz geben kann, dass es verbietet, Meerschweinchen zu rasieren oder ob die Feuerwehr in Missouri tatsächlich keine Frauen retten darf, die im Morgenmantel in einem brennenden Haus stehen.
Davor durften die beiden 7. Klassen an einem vierstündigen Workshop mit spannenden Tipps und Tricks zum Verfassen von Texten teilnehmen, der im ehemaligen Klassenzimmer des Schriftstellers stattfand. Am Ende der Veranstaltung gab Michael Stavarič noch bereitwillig Auskunft über die Möglichkeiten, die man als hauptberuflicher Autor hat.

Am darauffolgenden Tag, dem 18. Mai, stellte der Autor das 2021 erschienene Sachbuch „Faszination Krake“, das den Österreichischen Kinder- und Jugendpreis 2022 gewonnen hat, vor und erarbeitete mit drei 2. Klassen und und der 1B in zwei aufeinanderfolgenden dreistündigen Workshops, neben Sprach- und Wortspielen, das faszinierende Leben der Kopffüßer.

Vielen Dank an Familie Edlinger, die den Kontakt zu Michael Stavarič hergestellt und als geduldige Ansprechpersonen fungiert hat. Auch dem Elternverein ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung der Veranstaltung.
Klassische Märchen werden in der ersten Klasse nicht nur gelesen, sondern auch selbst erfunden. Dass diese Geschichten aus alten Zeiten sich auch ganz modern präsentieren können, zeigen uns die Schülerinnen und Schüler aus der 1C mit ihrem digitalen Märchenbuch, das sie mithilfe ihrer neuen Notebooks und der App „Book Creator“ gestaltet haben.
Möge das Lesen, Anschauen und Anhören genauso viel Spaß machen wie die Produktion des E-Books!
Mit einem Klick auf das Bild oder den Link gelangt man zum Buch:
https://read.bookcreator.com/oUznhSLTLDUFwe9e8F8QGDlbGqt2/eWoksaGISMmHNZ6t5zIq8w
Aufsätze, die als Vorbereitung auf eine Deutsch-Schularbeit oder bei einer Schularbeit geschrieben werden, werden meist ja nur von Mama oder Papa und der Deutschlehrerin oder dem Deutschlehrer gelesen. Die unterhaltsamen Geschichten von Till Eulenspiegel, die die Schülerinnen und Schüler der 2D vor bzw. bei ihrer 3. Schularbeit verfasst haben, sollen aber ein breiteres Publikum finden. Mit Hilfe des Webtools „Book Creator“ haben die Kinder auf ihren neuen Laptops mit Feuereifer die Gestaltung des E-Books in Angriff genommen. Das Ergebnis kann sich sehen (und hören) lassen.
Mit einem Klick auf das Bild oder auf den Link gelangt man zum E-Book:
https://read.bookcreator.com/sad1z-qgfyQwiTKPHZFk9xekHumzPa7RTIbVgedkH20/VwrxIHLdSU-2Lw4B3b1ZUw
Am Aschermittwoch war der Schultag für acht Schülerinnen und Schüler der 6A und 6B noch lange nicht zu Ende! Wir fuhren um 18:15 nach Wien in die Siebensterngasse, um ein bisschen Bobo-Luft zu schnuppern und uns gleichzeitig ein Bild von der Poetry-Szene Österreichs zu machen.
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Im Wohnzimmer des Cafe7Stern tagt regelmäßig Wiens Slamlesebühne und nutzt das Publikum als Versuchskaninchen, um neue Texte auszuprobieren und uraufzuführen. Zu den abwechselnd auftretenden jungen Schriftstellern und Schriftstellerinnen gehören Mieze Medusa, Markus Köhle, Henrik Szanto, Jonas Scheiner, Yasmin Hafedh, Christopher Hütmannsberger, Elias Hirschl und Fabian Navarro. Jedes Mal darf ein Gast seine Texte präsentieren und das war am 26.2. Felicitas Friedrich aus Bochum. Die zu unterschiedlichen Themen präsentierten Texte faszinierten auch durch die zu ihren Künstlern gehörenden Besonderheiten in Tempo, Wortwahl und -witz. |
Begeistert und voller Enthusiasmus, in zwei Wochen selbst die ersten Texte zu verfassen, fuhren wir gegen 22:30 nachhause.




