Die 4A und 4D waren am Mittwoch, dem 15.6.2022 gemeinsam mit den Klassenvorständinnen Mag.a Melanie Rod-Penz und Mag.a Elisabeth Schober-Dolejschek und GSP-Lehrerin Mag.a Martina Simon auf Exkursion im Jüdischen Museum Wien und besuchten jeweils einen Workshop zur Holocaust Education. Die Erinnerung an die Jahre 1938 bis 1945 ist wichtig und mit zahlreichen Objekten gelingt eine persönliche Annäherung an Menschen, nicht an Opfer.

Die 4D besuchte den Workshop „Kurt und Ilse – (Über)leben in Wien“ – Tagebucheinträge und Notizen, Fotos, Lieblingslieder, Flugwarnsignale – die Schüler*innen näherten sich mit Hilfe von Archivmaterial einer Wiener jüdischen Geschichte.
Die 4A besuchte den Workshop „Lili“ – eine Schachtel voller Dinge und eine Geschichte vom Überleben und Erinnern. Ein Wiener jüdisches Mädchen wird mit dem letzten möglichen Kindertransport nach England gerettet, ihre Eltern werden ermordet. Anhand dieser Begebenheiten überlegten die Schüler*innen, was sie selbst mitnehmen bzw. einpacken würden, was man zum Erinnern braucht und wem die jüdische Geschichte gehört.
Die 6. Klassen verbrachten ihre Sommersportwoche vom 29. Mai bis 3. Juni 2022 gemeinsam mit Mag. Mario Scharka, Mag. Petra Stangl und Mag. Sabrina Stöllinger am Klopeinersee in Kärnten. Am Anreisetag hatten wir noch mit den Wetterbedingungen zu kämpfen (bei einer SOMMERsportwoche rechnet ja auch niemand mit kaltem, nassen Wetter), aber nachdem wir unsere Zimmer bezogen, die Gegend erkundet und zu Abend gegessen haben, konnten wir uns bei einer kompetitiven Musik Challenge gut aufwärmen.

Den Rest der Woche war das Wetter durchaus auf unserer Seite – bei herrlichem Wetter absolvierten die Schülerinnen und Schüler Intensivkurse in den Sportarten Klettern, Mountainbiken, Tennis, Yoga und Reiten und konnten so ihre sportlichen Talente unter Beweis stellen. Zwischen den Einheiten wurde der See mit Tretboten und Stand-Up-Paddels erkundet, sowie gebadet, gewandert, gelaufen, Volleyball, Badminton oder Tennis auf den hoteleigenen Plätzen gespielt.
Besonderes Sommer Feeling kam bei unseren verschiedenen Abendgestaltungen auf: sei es der elegante Casino Abend, das (selbstverständlich schülerInnenfreundliche) Cocktail Mixen am Strand, oder das Beachvolleyball Match bei Sonnenuntergang – all das, und sogar der unverhoffte Spaziergang durch den (Sommer)regen, trug zu einer unvergesslichen Woche bei.

Alles in allem verbrachten wir eine wunderschöne, beinahe unfallfreie Sommersportwoche, deren Erfolge sich – dank Muskelkater – auch noch Tage danach abzeichneten.
Die Latein- und Italienischgruppen der 7A und 7B reisten im Mai des Schuljahres 2021/22 mit ihren Professorinnen Mag. Katharina Hold und Mag. Katrin Sommer in die „ewige“ Stadt Rom. Was wir dort alles erlebt haben, haben unsere Schüler:innen in Form eines gemeinsamen Reisetagebuchs niedergeschrieben:
Tag 1: Endlich in Rom – los geht’s!
Nach der Fahrt mit dem Nachtzug ging es für uns erstmal in unser Hotel, um uns dort zu erfrischen. Nach einem Spaziergang zur Spansichen Treppe zeigte uns eine nette Stadtführerin unter anderem den Trevibrunnen, an dem wir eine Pause einlegten und die Umgebung selbstständig besichtigen konnten. Nach der Führung kam das Highlight des Tages: Das Kolosseum! Tausende Fotos später besichtigten wir es auch von innen und waren sehr fasziniert von dem Gebäude. Zum Abschluss des Tages ging es für uns in ein tolles Restaurant. Mit gefülltem Magen fielen wir alle erschöpft (nach ca. 25.000 Schritten!) – aber glücklich – ins Bett.

Tag 2: Große Hitze in einzigartiger Atmosphäre
Am Morgen machten wir uns auf dem Weg zum Forum Romanum, wo wir über das große Areal des antiken Zentrum Roms spazierten. Wir bestiegen den Palatin, um von dort aus eine atemberaubende Sicht zu genießen. Ebenfalls konnten wir den Titusbogen aus der Nähe betrachten, welcher den Eingang zierte. Nach dem Besuch des Forum Romanum führte uns unser Weg in das Stadtviertel Trastevere. Auf dem Weg dorthin machten wir auch einen kurzen Halt beim Bocca della Verità (zugeschnappt hat er zum Glück nicht!). Den Besuch in diesem typisch italienischen Viertel beendeten wir mit einem Aufstieg auf den Gianicolo.
Das Gymnasium nahm mit zwei Teams an den Faustball-Schullandesmeisterschaften in Böheimkirchen teil.
Die U12-Mannschaft, bestehend aus Maximilian Winna (2a), Max Hublik (2a), Josef Alexander Leitner (2a), Luis Hartmann (2a), Marcus Kühtreiber (1a) und Alexander Hubeny (1a) holte den Landesmeistertitel für das BG/BRG Laa/Thaya. Die Burschen, die alle beim SC Laa/Thaya trainieren und auch in der Meisterschaft eine sehr erfolgreiche Saison spielen, dominierten den Schulbewerb in ihrer Altersklasse und konnten alle Spiele gegen die NMS Böheimkirchen 1, die NMS Böheimkirchen 2 und die MS Brunn/Maria Enzersdorf klar 2:0 gewinnen.
Das U14-Team mit Moritz Steindorfer, Alexander Fischer, Noah Peloschek, Andreas Becker, Daniel Lahner (alle 4c) und Laurenz Feistritzer (3d) spielte ebenfalls ein sehr erfolgreiches Turnier. Im oberen Play-Off der besten drei Mannschaften des Turniers führten ein Sieg gegen die NMS Böheimkirchen und eine knappe Niederlage gegen das BG/BRG Perchtoldsdorf zum 2. Platz bei der Landesmeisterschaft.
Danke an Marie Scharinger (8a), die die Mannschaften als Co-Trainerin begleitete und mit guten Tipps und motivierenden Worten unterstützte.
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| U12-Landesmeister | U14-Vizelandesmeister |
So weit musste die 2B, begleitet von ihren Professorinnen Mag. Irmgard Weigl und Mag. Anita Lehner, zwar nicht abtauchen, als sie am 1. Juni 2022 im Rahmen einer Exkursion ins Literaturmuseum in Wien auf den Schriftsteller Michael Stavarič traf, aber wie ein Ausflug in die unendlichen Tiefen des Meeres wirkten die Ausführungen des Autors durchaus. Er erzählte den Schüler*innen von seinem neuen Sachbuch „Faszination Krake“. Dabei berichtete er von besonderen Fähigkeiten und Möglichkeiten dieser faszinierenden Tiere und auch von ihrer herausragenden Intelligenz. Die Schüler*innen lauschten gespannt den Ausführungen und stellten interessante und wichtige Fragen zu den Kraken. Immer wieder waren die Antworten überraschend und teilweise waren die Erzählungen so unglaublich, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskam.
Abgerundet wurde der Workshop noch mit einem kleinen Rundgang durch das Literaturmuseum, bei dem man einen faszinierenden Einblick in die Welten eines Schriftstellers erhielt. Sowohl der Hinweg als auch der Rückweg führten durch den Wiener Stadtpark, wo die Schüler*innen ihre Jause auf einer schattigen Wiese wie bei einem Picknick verzehrten.

Einige Eindrücke der Schüler*innen:
„Mir hat der Ausflug sehr gut gefallen, weil wir viel über diese intelligenten Tiere erfahren haben und wir uns auch mit anderen Meerestieren befasst haben. Das Literaturmuseum war auch interessant. Man kann dort viele alte Sachen von Autoren und Autorinnen sehen. Es war etwas Besonderes, den berühmten Autor Michael Stavarič kennenzulernen.“
„Mir hat die Vorstellung sehr gefallen, weil ich Kraken sehr interessant finde, ich habe sehr viel über die Kraken erfahren und sogar ein bisschen über Quallen. Nach dieser Vorstellung bin ich fest davon überzeugt, dass der Krake ein sehr wichtiges Tier in der Entwicklung der Welt ist, wie wir sie heute kennen. Ich werde mir das Buch auf jeden Fall kaufen.“
„Der Tag in Wien war sehr schön. Am besten hat mir aber das Literaturmuseum gefallen. Für mich war das dort sehr angenehm, weil alles so gut nach Papier gerochen hat. Und es ist meiner Meinung nach ein Phänomen, wenn man einen noch lebenden und berühmten Autor wie Michael Stavarič trifft. Er hat uns sein Buch „Faszination Krake“ vorgestellt. Ich fand es sehr interessant, wie viele Eigenschaften eine Krake eigentlich hat.“
Egal ob Essen, Reisen, Militär, Medizin, Architektur, Religion oder auch Schauspiele - die Schüler:innen der 7A und 7B eigneten sich auch heuer wieder im Zuge einer Projektarbeit und zur Vorbereitung auf die Romreise Wissen zu einem selbst ausgewählten Thema an. Die Krönung des Projekts war die Anfertigung eines zum Thema passenden „Produkts“: Vom selbst angefertigten Aquädukt, einem nachgebauten Kolosseum oder einer Säulenhalle bis hin zu einem 3-Gänge-Menü nach antik-römischen Rezepten – die Ergebnisse können sich wahrlich sehen lassen!

Vom 8. bis zum 13. Mai verbrachten wir, die 3. Klassen, unsere Sportwoche in Saalbach-Hinterglemm, in der Pension Vorderlengau. Sechs Tage lang testeten wir verschiedene Sportarten und lustige Aktivitäten. Nach dem Einrichten der Zimmer und dem Erkunden der Umgebung der Unterkunft begann eine spannende Abenteuerwoche.
10 Kilometer, Ziegenchaos und Wasseraction
Am ersten Sporttag unternahmen wir eine 10 Kilometer lange Wanderung auf die Ossmannalm, begleitet von ungefähr 10 einheimischen, meckernden Ziegen, die uns auf Schritt und Tritt verfolgten und es permanent auf unsere Jausen abgesehen hatten. Auch als Klettergerüst wurden wir von ihnen ab und zu missbraucht. Nach dieser Anstrengung hatten wir uns eine Abkühlung im Tauern Spa in Kaprun verdient.
Höhe, Tiefe und Geschwindigkeit
Den zweiten Tag verbrachten wir im Hochseilpark in Saalbach-Hinterglemm auf der Saalbachalm. Eine Gruppe widmete sich dem sogenannten Bockerlfahren, dabei handelt es sich um ein sehr kleines dreirädriges Gefährt, das sehr schnell werden kann. Die zweite Gruppe bewältigte den Baumwipfelweg, eine frei hängende, wackelige Brücke, die 44 Meter über dem Boden schwingt. Eine dritte Gruppe versuchte sich am Kletterpark, besonderen Spaß machte hier der Flying Fox.

Freier Flug, Saltos und schnelle Fahrt
Auch den dritten Tag verbrachten wir im Hochseilpark. Wieder konnten die Aktionen vom Vortag ausprobiert werden und zusätzlich hatten wir Spaß beim Jump and Slide, einem überdimensionierten Reifen, mit dem man über eine Rutsche in einen riesigen Luftpolster springt.
Wanderung, Badespaß und Wasserrutsche
Am letzten Aktionstag wanderten wir zu Fuß nach Saalbach, wo wir in einem Supermarkt unsere Vorräte für die Heimfahrt ergänzten. Am Nachmittag vergnügten wir uns dann wieder im Tauern Spa Kaprun, wo wir auch die riesige Wasserrutsche ausprobierten.

Gesang, lange Fahrt und Ankunft
Im Bus auf der Heimfahrt sangen wir fröhlich vor uns hin und um etwa halb vier erreichten wir dann wieder Laa/ Thaya, wo wir uns dann von unseren Freunden und Freundinnen verabschiedeten und von unseren Eltern und Geschwistern freudig begrüßt wurden.
Hier gehts zum Video: https://youtu.be/UouqNMQYmnQ



