Da der Sportunterricht nun wieder vermehrt im Freien stattfinden kann und der Fokus im Frühjahr in vielen Klassen beim Laufen liegt, wollten wir unseren Schüler/innen die Möglichkeit bieten ein wenig Wettkampfluft zu schnuppern und haben uns entschlossen an der Schulchallenge - Laufen gegen Krebs teilzunehmen. Die Nenngebühr für die Teilnahme am Lauf unterstützte die NÖ Krebshilfe und die Stammzellspende-Initiative des Roten Kreuzes.

Es handelte sich um einen virtuellen Lauf, welchen wir zwischen 19. und 22. April direkt in den Unterrichtsstunden für Bewegung und Sport durchgeführt haben. Die 1.-4. Klassen haben 1600m und die 5.-8. Klassen 2400m auf der Laufbahn unserer Außensportanlage zurückgelegt.
Wir können uns nun nicht nur über das tolle Interesse unserer Schüler/innen am Lauf und die Bereitschaft zum Spenden freuen, denn mit 405 gemeldeten Schüler/innen aus allen 24 Klassen, befanden wir uns sogar auf Platz 2 der NÖ-Top-Schulen, sondern können unseren Schüler/innen auch zu den hervorragenden Ergebnissen gratulieren.
Im NÖ-Ranking konnten Helene Kampner aus der 2D und Julia Weiß aus der 2B mit einer Laufzeit von 7:03 Minuten auf 1600m den 3. Platz und Nathalie Marsik aus der 6B mit 11:00 Minuten auf 2400m ebenfalls den 3. Platz erreichen.
Wir gratulieren aber auch allen anderen Schüler/innen unserer Schule recht herzlich, da wir in den Top 10 des NÖ-Rankings in fast allen Schulstufen vertreten sind!
Klassische Märchen werden in der ersten Klasse nicht nur gelesen, sondern auch selbst erfunden. Dass diese Geschichten aus alten Zeiten sich auch ganz modern präsentieren können, zeigen uns die Schülerinnen und Schüler aus der 1C mit ihrem digitalen Märchenbuch, das sie mithilfe ihrer neuen Notebooks und der App „Book Creator“ gestaltet haben.
Möge das Lesen, Anschauen und Anhören genauso viel Spaß machen wie die Produktion des E-Books!
Mit einem Klick auf das Bild oder den Link gelangt man zum Buch:
https://read.bookcreator.com/oUznhSLTLDUFwe9e8F8QGDlbGqt2/eWoksaGISMmHNZ6t5zIq8w
In den letzten Monaten stellte das Bundesgymnasium die Weichen in eine moderne Zukunft. Der erfolgreiche Weg der sprachlichen und mathematischen Ausbildung soll fortgesetzt werden. Nicht nur die Schule als Ort der Begegnung wurde zur Diskussion gestellt, sondern auch der Unterricht, seine Inhalte und das Angebot in der Schule.
Gemeinsam mit Eltern und Schülern macht sich das Lehrerteam mit den Schulentwicklungsberatern der PH Niederösterreich Hr. Mag. Markus Haider und Fr. Mag. Astrid Weiß-Fanzlau auf den Weg. In einem längerfristigen Prozess soll der Unterricht und das Angebot der Schule an die gegenwärtigen Herausforderungen angepasst werden. Gemeinsam mit Eltern und Schülern wird hier Schule neu gestaltet.
Sitzung der Schulentwicklungsgruppe
Um diese Herausforderungen bereits jetzt anzunehmen, hat das Gymnasium eine neue Klasse „Willkommen im Weinviertel“ installiert, in der 22 ukrainische Schülerinnen und Schüler betreut werden. Die Schüler durchlaufen eine intensive Ausbildung in Deutsch mit DAF/DAZ – Lehrerinnen und Lehrern (4 Stunden pro Tag), und sind im Anschluss im normalen Unterricht mit Gleichaltrigen, so entstanden bereits Freundschaften unter den Schülern. Dieses erfolgreiche Modell wird auch im nächsten Schuljahr fortgesetzt, um Geflüchteten den Einstieg in das Gymnasium zu ermöglichen.
Wir sind auf dem Weg!
Ein Teil unseres aufregenden Schuljahres liegt bereits zurück und spannende Wochen stehen uns bevor. Hier ein kleiner Überblick:
Heuer fand leider wieder kein Oktavanerball statt, aber die Maturantinnen und Maturanten dürfen sich auf ein besonderes Sommerfest am 24.06.2022 freuen.
Wir durften als Klassenvorständinnen (8A: Mag. Elisabeth Zeiner, 8B: Mag. Veronika Bauer-Ableitinger) gemeinsam mit den Informatiklehrern zwei Projekttage gestalten, an denen Einzelfotos, Gruppenfotos und auch Szenen für unseren Videoclip passend zum Thema des Sommerfests „Red Carpet“ entstanden sind.

Diese Fotos und einige künstlerische Werke, die im BE-Unterricht entstehen, werden den Pfarrstadel und den Schüttkasten, wo unser Sommerfest stattfinden wird, zieren. Das Video wird in den nächsten Wochen auf der Homepage und dann auch beim Fest zu sehen sein.

Nachdem der erste Teil der Reifeprüfung bereits im Herbst im Rahmen der vorgezogenen Reifeprüfung erfolgreich absolviert wurde, konnten sich unsere Schülerinnen und Schüler bei der VWA-Präsentation am 04.04. und 05.04.2022 von ihrer besten Seite zeigen. Viele interessante und lehrreiche Themen aus den unterschiedlichsten Bereichen wurden vorgestellt. Das Themenspektrum reichte über die Raumfahrt, den Motorsport, geschichtliche Konflikte und historische Persönlichkeiten genauso wie über Muskelaufbau oder verschiedene psychologische Probleme.

Natürlich sollten diese erfreulichen Meilensteine gefeiert werden. Bei gemeinsamen Mittagessen der beiden Klassen in Laa bzw. Mistelbach konnten die Erlebnisse nachbesprochen werden.
Da sich das Schuljahr der 8.Klassen bereits dem Ende zuneigt, nutzten wir den letzten Tag vor den Osterferien, um noch einmal gemeinsam eine Exkursion nach Wien zu unternehmen. Bei einem Kinobesuch setzten wir uns mit der Grenzproblematik in Mexiko auseinander.
Der Hauptteil der SRDP kommt mit riesigen Schritten auf uns zu, jetzt geht es darum, gut zu wiederholen und zu lernen, um beim Sommerfest ausgelassen und erleichtert die Erfolge feiern zu können.
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Im Rahmen der 111-Jahr-Feier nähen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer kleine Geldbörsen und Schlüsseltäschchen. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurde dafür hauptsächlich Upcycling-Material verwendet. Die Täschchen können die der Boutique LIFE in Mistelbach und in Karins Kaufstraße in Laa/Thaya um jeweils 10 Euro erworben werden. Der Reinerlös dieser Aktion wird Menschen in der Ukraine zugutekommen. |
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Am 8. April 2022 unternahm die 3C mit ihrer Klassenvorständin Mag.a Julia Gindl und ihrer Religionslehrerin Mag.a Marietta Bockhorni eine Exkursion nach Wien. Die erste Station war der Stadttempel in der Seitenstettengasse im 1. Bezirk. Die Schüler*innen erfuhren viel über die einzige Synagoge Wiens, die im Novemberpogrom 1938 nicht zerstört wurde. Neben geschichtlichen Daten und Fakten erzählte der Tourguide auch einiges über jüdisches Leben einst und jetzt. Nach dem Besuch des Stadttempels ging es hinauf zum Judenplatz, wo im 15. Jahrhundert die damals größte Synagoge Wiens stand, bevor sie 1421 während der Wiener Gesera niedergebrannt wurde und die damalige jüdische Gemeinde vertrieben, zwangsgetauft oder ermordet wurde. Mag.a Julia Gindl erklärte den Schüler*innen einiges zu den Verbrechen und Ermordung von 65 000 jüdischen Österreicher*innen und machte die Klasse auf das Mahnmal für die österreichischen Opfer der Shoah aufmerksam. |
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Nach einer kleinen Pause machte sich die Gruppe in den zweiten Bezirk, in die Leopoldstadt auf, wo sie sich auf die Spuren jüdischen Lebens einst und jetzt machte. Im Laufe des Spaziergangs kam man an einer jüdischen Bäckerei und einem kosheren Supermarkt vorbei. Die Klasse machte sich Gedanken über die „Stolpersteine/Gedenksteine“, die teilweise im Gehsteig eingelassen sind und über die Einzelschicksale von Juden und Jüdinnen während der Shoah erzählen. Weiter ging es zu einer „Sammelwohnung“ in der Schmelzgasse, von wo aus Deportationen in die Konzentrations- bzw. Vernichtungslager im Osten ausgeführt wurden. Das Ende der Exkursion war in der Tempelgasse, am Standort des ehemaligen „Leopoldstädter Tempels“, der im November 1938 von den Nationalsozialisten in Feuer gesetzt wurde. |
Am 31. März 2022 fand im Festsaal unter der Leitung von Mag. Marietta Bockhorni und Mag. Viktor Emanuel das Sakrament der Versöhnung statt.
Besinnliche Musik, Gedanken zur Vorbereitung, bequeme Polster und eine mit Kreuzen, Kerzen und violetten Tüchern gestaltete Mitte, stimmten die Schüler*innen auf die Beichte ein.

Dr. Christoph Goldschmidt, Pfarrer des Pfarrverbandes Laa, Neudorf, Kottingneusiedl und Zlabern, Mag. Lukas Rihs, Provisor in Hanfthal und Wulzeshofen, sowie Dechant Christian Wiesinger, zuständig für die Pfarren Gaubitsch, Unterstinkenbrunn, Eichenbrunn und Patzmannsdorf, standen für das Sakrament der Buße zur Verfügung.
Einige Schüler*innen kamen einfach zum Plaudern, „weil ich meinen ehemaligen Pfarrer schon so lange nicht gesehen habe“, während andere teils tiefsinnige und persönliche Gespräche über Stärken und Schwächen führten.




