Projektwoche 2AB vom 30.9. bis zum 4.10.2024
Die Zeit verging wie im Flug, kaum hatten wir, die Klassen 2A und 2B mit ihren KVs Mag. Gabriele Strick-Eder und Mag. Anita Lehner, ihrer Werkprofessorin DI Adelheid Hofmann und ihrem Physikprofessor Armin Kaufmann, den Bus Richtung Steiermark bestiegen, waren wir auch schon wieder zuhause. Allerdings war unser Gepäck bei der Ankunft vollgefüllt mit zahlreichen Erlebnissen und Abenteuern, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Montag:
Der erste Tag führte uns nicht gleich ins Quartier, das JUFA Gnas, sondern in den Tierpark Herberstein, den wir mittels einer Rätselrallye selbständig erkundeten. Die Polarwölfe hatten es uns besonders angetan, immerhin streunten diese gerade mal einige Zentimeter entfernt hinter einer Glaswand an uns vorbei. Aber auch andere Tiere, wie zum Beispiel Lamas oder Brillenbären, erhielten unsere Aufmerksamkeit. Nach einer kleinen Pause auf dem zooeigenen Spielplatz ging es dann vergnügt in die Unterkunft. Das Abendprogramm gestaltete sich an diesem Abend einfach, wir waren müde von der Anreise und den Erlebnissen im Tierpark und mussten uns erst an unser Quartier gewöhnen: Wir besprachen die Hausregeln und dann trugen wir in ein Tagebuch alle Erlebnisse des ersten Tages ein, bevor wir uns in unsere Zimmer zurückzogen.

Dienstag:
Den zweiten Tag verbrachten wir in Graz. Nach einer kleinen Besichtigungstour durch die Innenstadt erklommen wir den Schlossberg, natürlich mit dem Schlossberglift, auf der Wiese vor dem Uhrturm verspeisten wir unsere Lunchpakete, um dann, gestärkt für den extrem steilen Abstieg vom Schlossberg – einige von uns wagten auch eine Rutschpartie - das beeindruckende Landeszeughaus zu besuchen, in dem die eine Gruppe Helme probieren durfte, die andere Hellebarden in die Hand gedrückt bekam. Im Museum COSA durften die SchülerInnen physikalische Experimente austesten, Patienten behandeln, nachhaltige DIY-Projekte umsetzen oder im Lichtraum chillen. Müde kamen wir im Quartier an und freuten uns schon aufs Abendessen. Danach trugen wir wieder alles Erlebte in unser Tagebuch ein, im Anschluss daran veranstalteten wir einen Papierfliegerwettbewerb, die Jury bewertete dabei nicht nur die Weite des Flugs, sondern auch die Genauigkeit und Schönheit der Flieger.

Lesetraining für die Erstklässler bedeutet normalerweise, dass die Kinder zum Lesen aufgefordert sind. Diesen Donnerstag konnten es sich „die Kleinen“ aus der 1B in der Bibliothek gemütlich machen und „den Großen“ aus der 5B lauschen, die ihnen ihre Lieblingskinderbücher vorstellten und daraus vorlasen. Nebenbei wurde auch geplaudert und sicher das eine oder andere „Insider-Wissen“ an die Erstklässler weitergegeben. „Das sollten wir öfter machen“, meinte ein Schülerin aus der 5B am Ende begeistert.


Die 4B stellte den Wandertag am 25.9.2024 ganz unter das Motto "Wandern wie in alten Zeiten". Die Schülerinnen und Schüler nahmen sich gemeinsam mit KV Mag.a Stefanie Staffa heuer für den Wandertag einen Abschnitt des Weinviertler Jakobwegs vor und marschierten von Kleinhadersdorf durch den Wald bis Mistelbach! Die 14 Kilometer waren in Windeseile geschafft und die Energiereserven wurden nach dem Mittagessen in der Martinsklause auf dem Waldspielplatz noch aufgebraucht. Wir haben den wunderbaren und sonnigen Herbsttag entspannt und mit vielen schönen Eindrücken gemeinsam verbracht.

Die Klassen 3A und 3D verbrachten den Ganztageswandertag am 25.9.2024 gemeinsam im Technischen Museum in Wien. Nach der gemeinsamen Zugfahrt und eine regen Austausch zwischen den Schüler/innen aller Klassen blieb noch etwas Zeit, um sich im Auer-Welsbach-Park die Beine zu vertreten. Die Schüler/innen nutzten die unzähligen Fitness- und Spielgeräte zum Austoben. Gleich daneben befindet sich das technische Museum. Für die Erkundung des Museums erstellte Kollegin Miksch eigens ein interaktives Quiz mit dem Thema „Reise durch Technik“. Die Schüler/innen hatten 120 Minuten Zeit diverse Fragen zu beantworten, die Siegergruppe schaffte dies in immerhin 87 min (man bedenke allerdings, dass das Museum vier Stockwerke umfasst!!). Belohnt wurden die Schüler/innen mit Hausübungsgutscheinen. Fazit: informativ und lohnenswert!

Die Klassen 3B und 3C unternahmen im Zuge des Wandertages eine Zeitreise durch das historische Wien und besuchten das Museum "Time Travel" im 1. Wiener Gemeindebezirk. Kaiserin Elisabeth führte via VR-Brille bei einer Bootsfahrt durch ihr Reich, W. A. Mozart begleitete uns musikalisch und im Luftschutzbunker versetzten wir uns in die verängstigende Lage der Menschen während eines Fliegeralarms. Wir haben diesen abwechslungsreichen Tag sehr genossen.

Am 25. September 2024 begaben sich die beiden Klassen 2A und 2B anlässlich des Wandertages nach Wien ins Technische Museum. Begleitet wurden sie von ihren beiden KVs Mag. Gabriele Strick-Eder und Mag. Anita Lehner und den beiden Werkprofessorinnen DI Adelheid Hofmann und Mag. Anna Linnea Jänen. Trotz einer etwas beengten Fahrt mit Zug und U-Bahn, beide öffentlichen Verkehrsmittel waren nahezu ausgebucht, da sich auch andere Klassen auf den Weg nach Wien gemacht hatten, erreichten die beiden Gruppen vollständig und aufgeregt das Ziel. Los ging es mit einer kleinen Führung durch bestimmte Bereiche des Museums. Die 2B beschäftigte sich mit allem, was fliegt. Die 2A befasste sich mit dem Thema „Reisen – einst und jetzt“. Beide Workshops kamen bei den Schüler*innen gut an und schlossen auch anschauliche Elemente mit ein. Die 2B bastelte am Ende der Führung kleine Mini-Propeller und ließ diese dann in einem kleinen Wettbewerb aus dem zweiten Stock flattern, die 2A war fasziniert vom Zugabteil, in dem damals Kaiserin Sisi vornehm reiste, das bereits WC und Heizung hatte und in Gold glänzte, während die einfachen Leute noch mit der Pferdekutsche Vorlieb nehmen mussten.

Im Anschluss an diese beiden interessanten Touren mussten noch in Gruppen Rätselrallyes zu verschiedenen Themen absolviert werden. Die Schüler*innen beschäftigten sich dabei mit den besonderen Ausstellungsstücken des Museums und durften auch vieles ausprobieren. Besonders Spaß machte einigen Gruppen die Karaoke-Musikstation, aber auch ein Laufrad und eine Rutsche, die die Rutsch-Geschwindigkeit anzeigte, sorgte für gelungene Abwechslung. Auch die Heimfahrt gestaltete sich wieder anstrengend, auch dieses Mal waren U-Bahn und Zug voll mit Menschen. Müde, aber zufrieden kamen wir zuhause an und wir werden uns sicher noch lange an diesen wunderschönen Ausflug erinnern.
Leben wie anno dazumal! Die Kinder der 1. Klassen durften bei herrlichem Herbstwetter am 25.09.2024 den Alltag eines typischen Weinviertler Dorfes um 1900 in Niedersulz erleben. Die Architektur, Pflanzenwelt und der "lebende Bauernhof" wurden innerhalb von Workshops erkundet, bevor es innerhalb einer kleinen Wanderung weiter nach Nexing zum "Muschelberg" ging. Wer hätte wohl gedacht, dass wir an diesem Tag ausgerechnet Muscheln als Souvenirs aus dem Weinviertel mitnehmen würden? Auch Spiel, Spaß sowie das ein oder andere Schleckeis durften an diesem schönen Tag nicht fehlen. Alle waren sich einig: Ein äußerst gelungener Ausflug!


oder ... We love Montenegro!
Die Russisch-Gruppe der 7a – bzw. eine kleine, aber feine Delegation derselben - konnte Anfang September (4.-12.9.) eine wunderschöne Zeit in Montenegro verbringen, in der wir Russisch praktisch zu unserer Alltagssprache gemacht haben. Da Russland als Reiseziel derzeit nicht in Frage kommt, haben wir kurzerhand unsere ehemalige RU-Fremdsprachenassistentin Viktoria Hribar engagiert und sind mit ihr in das malerische Montenegro geflogen. Dort gibt es immerhin eine gewisse russischsprachige Community, in den meisten Geschäften und Restaurants konnten wir uns auf Russisch verständigen. (Und auch die montegrinische Schrift ist kyrillisch, wie passend.)

Untergebracht waren wir im kleinen Städtchen Petrovac na moru, und unser Vermieter Marko, der zugleich als unser Guide und Busfahrer fungierte, spricht fließend – ratet mal? – по-русски. In seinem Kleinbus haben wir herrliche Ausflüge unternommen, der erste führte uns zum traumhaften Skutarisee. Im Boot durch die Wasserlilien, die sich wie Teppiche über den See erstrecken, dazu abwechselnd russische und Balkanmusik, und ringsumher Berge, Berge, Berge! Die nächste Tour führte uns an wunderschöne Orte an der Bucht von Kotor, nach Tivat, wo die Reichen und Schönen ihre Jachten einstellen, und nach Perast, wo Gebäude, Meer und Berge eine einzigartige Kulisse zaubern. Uns hat sie jedenfalls verzaubert, diese Landschaft, und dank Vika und Marko gingen uns auch nie die Gesprächsthemen aus.
Sonntag (sehr!) früh morgens starteten wir zum Kloster Ostrog, einem der bedeutendsten Kloster der serbisch-orthodoxen Kirche. Die besondere Atmosphäre dieses mystisch anmutenden Pilgerortes, der in einer Felswand eingebettet ist, wurde noch verstärkt durch die Tatsache, dass wir den Berg selbst erklommen hatten. Abends wurden wir dann von unserem Gastgeber zum Grillen eingeladen, mitsamt (wiederum RU-sprachigem) Familienanschluss (und den überall gegenwärtigen Streunerkatzen). Wir erlebten einen echten „russischen Abend“, bei dem wir bewiesen, dass die schöne russische Tradition, feierliche Toasts auszusprechen, auch mit antialkoholischen Getränken tadellos funktioniert.

Ein letzter Ausflug führte uns nach Cetinje (Montenegros ehemalige Hauptstadt und ältestes Kloster), 400 Stiegen hinauf zum Gipfel des Lovcen Nationalparks, und schließlich die berühmte Serpentinenstraße hinunter mit Blick auf die Bucht von Kotor, das Meer und … Berge, Berge, Berge.
Übrigens, wusstet ihr, dass Montenegro bzw. Черногория „Schwarzer Berg“ bedeutet?
Und vielleicht fragt ihr euch auch, wann wir eigentlich RU-Stunden gehalten haben? Tja, tatsächlich, es hat (fast) jeden Tag Unterricht gegeben - mit Zungenbrechern (Aussprache, Phonetik!), die sogar gerappt wurden, mit Liedertexten, die mit Choreo daherkamen, mit Wortschatzarbeit, die in was-ich-am-meisten-an-dir-mag-Bekundungen ausartete, und mit Grammatik, die sich die Frau Professor nicht verkneifen konnte.

Und dann gab es noch Morgengymnastik, gemeinsames Kochen, Tanzen-auf-dem-Dach, Sonnenuntergänge in orange-rot-dunkelrot, intensive Gespräche am Strand bei Mondlicht, einen schwungvollen Abend im „Kuba“, … alles „auf Russisch“!
Schließlich gab es dann den Abschied von einer unvergesslichen Reise mit so vielen wunderbaren Momenten – cпасибо вам, ребята!!

