Leben wie anno dazumal! Die Kinder der 1. Klassen durften bei herrlichem Herbstwetter am 25.09.2024 den Alltag eines typischen Weinviertler Dorfes um 1900 in Niedersulz erleben. Die Architektur, Pflanzenwelt und der "lebende Bauernhof" wurden innerhalb von Workshops erkundet, bevor es innerhalb einer kleinen Wanderung weiter nach Nexing zum "Muschelberg" ging. Wer hätte wohl gedacht, dass wir an diesem Tag ausgerechnet Muscheln als Souvenirs aus dem Weinviertel mitnehmen würden? Auch Spiel, Spaß sowie das ein oder andere Schleckeis durften an diesem schönen Tag nicht fehlen. Alle waren sich einig: Ein äußerst gelungener Ausflug!


oder ... We love Montenegro!
Die Russisch-Gruppe der 7a – bzw. eine kleine, aber feine Delegation derselben - konnte Anfang September (4.-12.9.) eine wunderschöne Zeit in Montenegro verbringen, in der wir Russisch praktisch zu unserer Alltagssprache gemacht haben. Da Russland als Reiseziel derzeit nicht in Frage kommt, haben wir kurzerhand unsere ehemalige RU-Fremdsprachenassistentin Viktoria Hribar engagiert und sind mit ihr in das malerische Montenegro geflogen. Dort gibt es immerhin eine gewisse russischsprachige Community, in den meisten Geschäften und Restaurants konnten wir uns auf Russisch verständigen. (Und auch die montegrinische Schrift ist kyrillisch, wie passend.)

Untergebracht waren wir im kleinen Städtchen Petrovac na moru, und unser Vermieter Marko, der zugleich als unser Guide und Busfahrer fungierte, spricht fließend – ratet mal? – по-русски. In seinem Kleinbus haben wir herrliche Ausflüge unternommen, der erste führte uns zum traumhaften Skutarisee. Im Boot durch die Wasserlilien, die sich wie Teppiche über den See erstrecken, dazu abwechselnd russische und Balkanmusik, und ringsumher Berge, Berge, Berge! Die nächste Tour führte uns an wunderschöne Orte an der Bucht von Kotor, nach Tivat, wo die Reichen und Schönen ihre Jachten einstellen, und nach Perast, wo Gebäude, Meer und Berge eine einzigartige Kulisse zaubern. Uns hat sie jedenfalls verzaubert, diese Landschaft, und dank Vika und Marko gingen uns auch nie die Gesprächsthemen aus.
Sonntag (sehr!) früh morgens starteten wir zum Kloster Ostrog, einem der bedeutendsten Kloster der serbisch-orthodoxen Kirche. Die besondere Atmosphäre dieses mystisch anmutenden Pilgerortes, der in einer Felswand eingebettet ist, wurde noch verstärkt durch die Tatsache, dass wir den Berg selbst erklommen hatten. Abends wurden wir dann von unserem Gastgeber zum Grillen eingeladen, mitsamt (wiederum RU-sprachigem) Familienanschluss (und den überall gegenwärtigen Streunerkatzen). Wir erlebten einen echten „russischen Abend“, bei dem wir bewiesen, dass die schöne russische Tradition, feierliche Toasts auszusprechen, auch mit antialkoholischen Getränken tadellos funktioniert.

Ein letzter Ausflug führte uns nach Cetinje (Montenegros ehemalige Hauptstadt und ältestes Kloster), 400 Stiegen hinauf zum Gipfel des Lovcen Nationalparks, und schließlich die berühmte Serpentinenstraße hinunter mit Blick auf die Bucht von Kotor, das Meer und … Berge, Berge, Berge.
Übrigens, wusstet ihr, dass Montenegro bzw. Черногория „Schwarzer Berg“ bedeutet?
Und vielleicht fragt ihr euch auch, wann wir eigentlich RU-Stunden gehalten haben? Tja, tatsächlich, es hat (fast) jeden Tag Unterricht gegeben - mit Zungenbrechern (Aussprache, Phonetik!), die sogar gerappt wurden, mit Liedertexten, die mit Choreo daherkamen, mit Wortschatzarbeit, die in was-ich-am-meisten-an-dir-mag-Bekundungen ausartete, und mit Grammatik, die sich die Frau Professor nicht verkneifen konnte.

Und dann gab es noch Morgengymnastik, gemeinsames Kochen, Tanzen-auf-dem-Dach, Sonnenuntergänge in orange-rot-dunkelrot, intensive Gespräche am Strand bei Mondlicht, einen schwungvollen Abend im „Kuba“, … alles „auf Russisch“!
Schließlich gab es dann den Abschied von einer unvergesslichen Reise mit so vielen wunderbaren Momenten – cпасибо вам, ребята!!
Gleich am 3. Schultag kehrten wir der Schule in Laa für neun Tage den Rücken und verlegten das Lernen, besser gesagt das Englischlernen, ans Meer - denn unsere Sprachreise führte uns (wie es schon fast Tradition hat) nach Brighton.
Dort erwartete uns allerdings nicht wie üblich Sonnenschein, sondern strömender Regen. Nach 35 Grad in Laa konnten wir das aber recht positiv sehen und glücklicherweise zeigten sich im Lauf der nächsten Tage immer öfter die Sonne und blauer Himmel. Wenn Engel reisen...

Unser Programm war so abwechslungsreich wie das Wetter: Neben viel Unterricht und „mock exam“ mit hervorragenden Ergebnissen für die Schüler:innen lernten wir zunächst Brighton mit seinen „landmarks“ Beach, Pier und Pavilion kennen. Am Samstag und Sonntag reisten wir per Zug nach London: Wir genossen zunächst die Aussicht über London von St Paul‘s Cathedral, besichtigten das Tate Modern Museum und das Globe Theatre näher und spazierten dann entlang der Themse bis zum Tower of London. Dort bestiegen wir ein Schiff bis Westminster Pier und marschierten von dort durchs Regierungsviertel entlang Whitehall, vorbei an Parlament und Downing Street #10 bis zum Trafalgar Square. Nach einem Abstecher in Chinatown und Shopping am Leicester Square endete Tag 1 mit dem Höhepunkt: dem Musical „Lion King“. Tag 2 begann mit „the Changing of the Guards” vor dem Buckingham Palace. Anschließend stand der London Dungeon mit amüsanten und gruseligen Szenen aus der englischen Geschichte auf dem Programm. Dann machten wir noch die Oxford Street bis Piccadilly Circus mit einer Foto-Challenge unsicher.

Am Montag fand nach dem Unterricht am Vormittag der (eigentlich bereits für Freitag geplante, aber aufgrund des Regens verschobene) Ausflug zu den Seven Sisters statt, Lasertag am Mittwoch war für viele ein weiteres Highlight - Rache ist ja bekanntlich süß (besonders an Lehrerinnen;) Royales Flair zum Abschluss der Englandreise mit dem Besuch von Windsor castle am Donnerstag – am Abend ging’s schließlich heimwärts!
What a week! Good times with good kids - what more could one ask for?
Update 16.9.2024, 18.00 Uhr
Die Situation in Laa ist unverändert. Es bleibt die über Schoolfox übermittelte Regelung (Kinder können bei Gefahr zu Hause bleiben oder bei Problemen früher abgeholt werdenI) bleibt bestehen. Es findet normaler Unterricht statt.
Update 16.9.2024, 7.00 Uhr
Der Pegelstand der Thaya ist in der Nacht in den Alarmbereich gestiegen. Für unsere Schule ist der Thayamühlbach relevant, der hat einen normalen Pegelstand.
Wie weit der öffentliche Verkehr funktioniert, ist mir derzeit unbekannt, Gestern kam es auf der Schnellbahn zu Einschränkungen.
Unser Team ist natürlich da uns es findet auch Unterricht statt. Wie gestern von mir mitgeteilt, können Sie Ihr Kind zu Hause lassen. Sollten Sie Ihr Kind zeitiger abholen wollen (z.B. weil Sie Sorge haben, dass die Regenfälle eine Heimreise mit öffentlichen Verkehrmitteln nicht möglich machen), so können Sie dies jederzeit tun.
Den Medien haben Sie bereits entnommen, dass Niederösterreich zum Katastrophengebiet erklärt wurde. An vielen Orten gibt es auch kleinräumig Probleme mit dem Niederschlag und einige Flüssen.
Sie können die Pegelstände von Laa auf www.noel.gv.at/wasserstand beobachten. Derzeit ist der Thayamühlbach, der direkt neben der Schule vorbeifließt, in einem Bereich, der nicht gefährlich scheint.
Die Lage kann sich aber stündlich ändern und sie werden sich fragen, wie die nächste Schulwoche bzw. der Montag ablaufen wird. Gem. § 45 SchUG Abs. 2 ist das Fernbleiben eines Schülers entschuldigt, wenn der Schulweg ungangbar ist oder die Witterung die Gesundheit des Schülers gefährdet. Da Niederösterreich Katastrophengebiet ist, können Schulwege ungangbar sein und auch die Wettersituation könnte die Gesundheit der Schüler gefährden.
Es wurde bereits eine Nachricht über Schoolfox an alle Eltern geschickt.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern
einen guten und erfolgreichen Start für das Schuljahr 2024/25!

Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern!

Am 13.7.2024 versammelten sich Eltern, Verwandte, Bekannte und Freundinnen und Freunde der Schülerinnen und Schüler der 2B im Festsaal des Gymnasiums Laa an der Thaya, um die lange Zeit vorbereiteten Theaterstücke zu sehen. Der Publikumsandrang war enorm, der Saal bis zum letzten Platz besetzt.
Die Theaterstücke drehten sich rund um die berühmten literarischen Figuren Till Eulenspiegel, Baron von Münchhausen und die Schildbürger. Schelmisches, Gelogenes, Übertriebenes und Wunderliches waren die Themen der lustigen Schwänke. Als Zwischenprogramm lasen einige Schülerinnen und Schüler ihre Schularbeitstexte rund um die Schelme vor, auch in verteilten Rollen, und ein Till-Bingo mit pantomimisch dargestellten Redewendungen rundete den Abend ab. Das Publikum war gefordert und durfte sich über nette Preise freuen, unter anderem wurden die Gewinnerinnen und Gewinner mit einem tosenden Applaus der 2B, einem Foto mit der Klasse oder Autogrammkarten der Schauspielerinnen und Schauspieler prämiert.
Die Vorbereitungsarbeiten zum Theaterabend begannen bereits zu Beginn des zweiten Semesters. Geschichten über Till Eulenspiegel, den Lügenbaron Münchhausen und die Schildbürger wurden vorgelesen, ausgewählt und Theatergruppen gebildet. In den Unterrichtsstunden wurden die Textbücher erarbeitet und im Kunstunterricht Plakate gestaltet. Die intensivste Zeit war dann mit Sicherheit die Probenarbeit im Festsaal. Auch die meisten Requisiten und Kostüme wurden selbst gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler hatten während der gesamten Vorbereitungs- und Probenzeit viel Spaß und zeigten großes Engagement. Belohnt wurden sie durch das enorme Interesse des Publikums an der Aufführung und viel Applaus.
Bedanken möchte ich mich zuallererst bei den Schülerinnen und Schülern der 2B, die sich kreativ, interessiert und engagiert in die Arbeit gestürzt und durch viel Freude und Fleiß diesen Abend besonders gemacht haben, außerdem besonders herzlich bei Frau Professorin Kerstin Kranner, die mit der Klasse die Einladungen gestaltet hat, bei Frau Professorin Kerstin Rieder-Schinhan, Herrn Professor Thomas Gotschim und Stefan Graf aus der 5B für die Technik und die technische Unterstützung am Theaterabend und bei Frau Professorin Judith Mehling für die zur Verfügung gestellte Unterrichtszeit und die Gestaltung der Plakate. Die Bühnenbilder wirkten wie Gemälde in einem Museum, wirklich sehenswert. Und natürlich auch bei Frau Professorin Elisabeth Zeiner, der Klassenvorständin der 2B, für die Unterstützung bei der Terminfindung und bei Problemen aller Art. Ihr alle habt zum Gelingen des Theaterabends beigetragen, der nicht nur dem Publikum, sondern auch mir sehr viel Spaß und Freude bereitet hat, vielen Dank dafür! Liebe 2B, ihr habt eure Sache wirklich gut gemacht!
Kleiner Ausblick auf das Schulfest: Die Theaterstücke der 2B werden am 21.6.2024, am Schulfest, um 13 und 15 Uhr zwei weitere Male im Festsaal aufgeführt. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Liebe 2B, ihr habt eure Sache wirklich gut gemacht!

