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Einen klassischen Wandertag hatte die 4d für Mittwoch, den 23. September geplant: einmal Kottingneusiedl und zurück, Lagerfeuer, grillen – wie man sich das an einem solchen Tag eben vorstellt. Aber wie so oft in diesen Zeiten wurden die Pläne dann doch über den Haufen geworfen (allerdings war ausnahmsweise nicht Corona die bestimmende Kraft). Nach der fast zweistündigen Wanderung nach Kottingneusiedl, erreichten alle 21 Schüler/innen ohne Murren bei bestem Wanderwetter und bester Laune Kottingneusiedl. Das Lagerfeuer fiel zwar wegen des Windes aus, gegrillt wurde dennoch, allerdings im Garten der Klassenvorständin – statt Feuer mit Strom, Herdplatten und in Pfannen.

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Geschmeckt hat es auf jeden Fall ganz ausgezeichnet. Aber die Zeit wurde ein wenig knapp und die Aussicht auf eine wieder fast zweistündige Wanderung zurück nach Laa war selbst nach dieser ausgiebigen Stärkung für pubertierende 14-Jährige dann doch nicht so verlockend. Also entschlossen wir uns kurzerhand, den Zug zu benutzen und trugen dafür selbst am Wandertag kurz Maske. Ein paar kranke Mitschüler/innen fehlten, dennoch war es ein schöner gemeinsamer Tag für unsere Klasse! Danke, 4d!

Am Mittwoch, dem 25. September 2019, fand der alljährliche Ganztageswandertag des BG/BRG Laa/Thaya statt. Alle Klassen waren gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Programmpunkten unterwegs.

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Weiterlesen: Ganztageswandertag 2019

exkursion4b01Die Geschichte Österreichs von 1938 bis 1945 rüttelt immer noch auf, bewegt und interessiert. In einzelnen Arbeitsaufträgen zu diversen Themen wie Jugend im 3. Reich, Verfolgung, Widerstand, Frauen im Krieg, die Biografie des Führers wurde das Interesse der 4B für dieses Thema geweckt. Um zu zeigen, dass die Gräuel der Zeit nicht erst in Wien begonnen haben, sondern auch ihre Heimatgemeinden überschattet haben, beschlossen wir, dem jüdischen Friedhof in Mistelbach einen Besuch abzustatten.

Um den Tag sinnvoll auszunutzen, besuchten wir vorher noch das MAMUZ und ließen uns über Märchen, Mythen und Symbole erzählen. In einem Workshop traten die Schülerinnen und Schüler dann eine persönliche Heldenreise an.

 So richtig spannend wurde es dann in der Waldstraße 122. Hinter einem unscheinbaren, weiß getünchten Haus liegt eine vergangene Welt. Als wir die uralten Treppen zum Friedhof hinaufstiegen, spürten wir eine besondere Atmosphäre. Gebannt lauschten wir den Geschichten von jüdischen Familien, tragischen Schicksalen und glücklichem Wiedersehen. Frau Kenscha-Mautner vermochte alle mit ihren lebendigen Schilderungen über die Mistelbacher jüdische Gemeinde, die bis 1938 in das Leben der Stadt integriert war, in ihren Bann zu ziehen. Wir vergaßen den Regen, die Kälte und folgten ihr in Gedanken in die Eiskeller, Güterzüge, Lager und auf den ehemals Adolf Hitler-Platz genannten Hauptplatz. Erschüttert waren wir von den Fotos der Ausstellung im ehemaligen Friedhofswärterhaus, auf denen der Hauptplatz voll beflaggt war, die Menschen mit Fackeln in der Hand und dem Hitlergruß freudig einer „besseren“ Zeit entgegenlachen.

Voll neuer und bewegender Eindrücke machten wir uns dann zu Fuß zum Bahnhof Mistelbach Stadt auf und traten die Heimreise in dem Bewusstsein an, dass so etwas, wie es den jüdischen Menschen 1938 – 1945 in Mistelbach, Österreich, im ganzen ehemals deutschen Reich passiert ist, nie wieder geschehen darf.

 

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Weiterlesen: Reise in die Vergangenheit – 4B

hirnforschungIm Rahmen des Biologie und Umweltkunde Unterrichts machte die Klasse 6A des BG/BRG Laa an der Thaya am 14.03.2019 gemeinsam mit der Unterrichtspraktikantin Mag.a Zeitlberger Christiane und Mag. Stoiser Michael eine Exkursion ins Zentrum für Hirnforschung im 9. Wiener Gemeindebezirk. Dort wurden im Zuge der Brain Awareness Week 2019 verschiedenste Vorträge angeboten, von denen sich die Schülerinnen und Schüler besonders für das Vortragsthema „Genetische Grundlagen von Erkrankungen des Gehirns“ interessierten.

Nach der Ankunft bei der Universität Wien besichtigten wir den größten Hörsaal Audimax sowie die faszinierende Hauptbibliothek. Anschließend spazierten wir gemeinsam über den Universitätscampus zum Zentrum für Hirnforschung in der Spitalgasse. Der Vortrag sollte den Schülerinnen und Schülern den Stand der Gehirnforschung näherbringen und im Unterricht bereits behandelte Inhalte zu den Funktionen des Nervensystems bzw. zur Informationsverarbeitung im Zentralnervensystem abrunden.

Der Vortragende Dr. Kunze Markus präsentierte dem Publikum eine Auswahl an erblich bedingten Erkrankungen des Gehirns sehr verständlich und übertraf fachlich und methodisch die Erwartungen der Schülerinnen und Schüler.